Aktuelle Ergebnisse der Badegewässeruntersuchungen

Hier finden Sie eine Beschreibung aller 83 in Oberösterreich regelmäßig untersuchter Badestellen an Seen und Flüssen. In Oberösterreich gibt es zwei verschiedene Programme, bei denen die Wasserqualität auf vorwiegend bakteriologische Badeeignung überprüft wird.

Aktuelle Ergebnisse 2021 im Überblick

Regelmäßig untersuchte Badeplätze in Oberösterreich

Großraum AtterseeGroßraum HallstätterseeGroßraum TraunseeInnviertler SeenLinz UmlandNördliches MühlviertelÖstliches MühlviertelSüdöstliche Seen Landkarte von Oberösterreich mit den Badestellen

(Quelle: Land )

Programme für die Untersuchungen der Badegewässer und Badestellen in Oberösterreich

In Oberösterreich gibt es zwei verschiedene Programme, bei denen die Wasserqualität auf vorwiegend bakteriologische Badeeignung überprüft wird. Einerseits werden die in Oberösterreich gelegenen "EU-Badegewässer-Stellen" im Auftrag der AGES fünf Mal jährlich nach einem strikten Probenplan vom Land Oberösterreich beprobt und in der AGES untersucht. Andererseits werden kleinere Badestellen an Seen und Flüssen zwei Mal im Jahr beprobt und die bakteriologischen Proben im eigenen, akkreditierten Landeslabor untersucht.

Anmerkungen zu den Badestellen in Flüssen und Seen

In Oberösterreich gibt es zwei verschiedene Untersuchungs-Programme, wo die Wasserqualität auf vorwiegend bakteriologische Badeeignung überprüft wird:


EU-Badegewässer-Untersuchungen: Diese werden im Auftrag der AGES fünf mal jährlich nach einem strikten Probenplan vom Land OÖ. durchgeführt und in der AGES untersucht. Eine Einstufung erfolgt nach den Kriterien "ausgezeichnet-gut-ausreichend-mangelhaft" über einen Bewertungszeitraum von 4 Jahren.

Badestellen an Seen und Flüssen: Hierbei handelt es sich um (vorwiegend kleinere) Badeplätze, die vom Land Oberösterreich zwei Mal im Jahr beprobt und die bakteriologischen Proben im eigenen, akkreditierten Landeslabor untersucht werden.

Prinzipiell sind die Badestellen an Fließgewässern anfälliger auf witterungsbedingte Veränderungen: besonders nach Gewittern können diffus (z. B. aus der Landwirtschaft) oder punktuell (z. B. Kläranlagenentlastungen) vermehrt Keime eingeschwemmt werden.

Fließgewässer sind bei der Wasserqualität traditionellerweise etwas problematischer, da es über längere Strecken zu sogenannten Sammeleffekten kommen kann. Starkregenfälle könnten stärkere, zeitlich begrenzte, Belastungen mit Bakterien liefern.
 

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