*BADESTELLEN AN SEEN UND FLÜSSEN: Diese Messstellen werden nach dem Landesprogramm zwei Mal im Jahr beprobt und die bakteriologischen Proben im eigenen, akkreditierten Landeslabor untersucht!.">

Amt der Oö. Landesregierung
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Badewasser-qualität an EU-Badegewässer-stellen und sonstigen Badeplätzen an Seen und Flüssen des Landes OÖ.

In Oberösterreich gibt es zwei verschiedene Programme, wo die Wasserqualität auf vorwiegend bakteriologische Badeeignung überprüft wird:
*EU-BADEGEWÄSSER-UNTERSUCHUNGEN: diese werden im Auftrag der AGES fünf mal jährlich nach einem strikten Probenplan vom Land OÖ. durchgeführt und in der AGES untersucht. Eine Einstufung erfolgt nach den Kriterien "ausgezeichnet-gut-ausreichend-mangelhaft" über einen Bewertungszeitraum von 4 Jahren
*BADESTELLEN AN SEEN UND FLÜSSEN: Diese Messstellen werden nach dem Landesprogramm zwei Mal im Jahr beprobt und die bakteriologischen Proben im eigenen, akkreditierten Landeslabor untersucht!.

Großraum AtterseeGroßraum HallstätterseeGroßraum TraunseeInnviertler SeenLinz UmlandNördliches MühlviertelÖstliches MühlviertelSüdöstliche Seen Landkarte von Oberösterreich mit den Badestellen

(Quelle: Land )

 

 

Badestellen im Rahmen des EU-Programmes:

Das sind  43  stark frequentierte Stellen an oberösterreichischen Seen, die fünf Mal pro Jahr in den Sommermonaten Juni bis August im Rahmen des EU-Badegewässer-Programmes nach EU-RL 2006/7/EG kontrolliert werden. Die Probenahme erfolgt vom Land Oberösterreich, die Testdurchführung von der AGES-Linz, die auch sofort nach Freigabe der Ergebnisse die aktuellsten Daten auf ihrer Homepage der Öffentlichkeit zur Verfügung stellt.

Aktuellste Ergebnisse der EU-Badegewässer 2018:

 

Beginnend mit der Badesaison 2010 werden für die Bewertungen der Badewasserqualität (wie in der neuen Badegewässerverordnung BGBl. II 349/2009 - BGewV gefordert) neue bakteriologische Parameter herangezogen. Der Parameter "Gesamtcoliforme Bakterien" wird daher ab der Saison 2010 nicht mehr bestimmt. Maßgeblich für die neue Beurteilung sind nun die Parameter "Intestinale Enterokokken" mit einem Grenzwert von 400 KBE pro 100 ml und "Escherichia coli" mit einem Grenzwert von 1000 KBE pro 100 ml. Die bisherigen Richtwerte von jeweils 100 KBE pro 100 ml bleiben gleich.

Prinzipiell sind die Badestellen an Fließgewässern anfälliger auf witterungsbedingte Veränderungen: besonders nach Gewittern können diffus (z. B. aus der Landwirtschaft) oder punktuell (z. B. Kläranlagenentlastungen) vermehrt Keime eingeschwemmt werden.
Fließgewässer sind bei der Wasserqualität traditionellerweise etwas problematischer, da es über längere Strecken zu sogenannten Sammeleffekten kommen kann. Starkregenfälle könnten stärkere, zeitlich begrenzte, Belastungen mit Bakterien liefern.

Wenn Sie Fragen dazu haben, wenden Sie sich bitte an:

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