Klärschlammanfall und -verwertung in Oberösterreich 2025

Klärschlamm kann durch Kompostierung, Verbrennung oder Ausbringung auf landwirtschaftlichen Feldern verwertet werden.

Kommunaler und betrieblicher Klärschlamm

(ohne Papier- und Zellstoffindustrie)
 

Im Jahr 2025 sind bei den oö. kommunalen und betrieblichen Abwasserreinigungsanlagen (ohne Papier- und Zellstoffindustrie) 41.111 Tonnen Trockenmasse Klärschlamm angefallen.

Diese Klärschlammmenge wurde verschiedenen Verwertungs- bzw. Entsorgungswegen zugeführt.

Grafik zur Verwertung des Klärschlamms 2025 (Quelle: Land )

Landwirtschaftliche Verwertung:

Wie aus dem Diagramm ersichtlich, stellt die landwirtschaftliche Verwertung von Klärschlamm mit 21.059 Tonnen Trockenmasse einen sehr bedeutenden Weg der Verwertung in Oberösterreich dar, wird aber durch Förderungsprogramme in der Landwirtschaft, Produktprogramme in der Landwirtschaft (z.B AMA Gütesiegel) bzw. durch diverse gesetzliche Bestimmungen (z.B. Wasserrechtsgesetz, Nitrat-Aktionsprogramm-Verordnung ) wesentlich eingeschränkt. Klärschlamm kann daher in der Landwirtschaft nur sehr gezielt eingesetzt werden.

Verbrennung:

In Abfallverbrennungsanlagen wurden im Jahr 2025 14.081 Tonnen Trockenmasse der thermischen Behandlung zugeführt.

Kompostierung:

Im Jahr 2025 wurden 3.112 Tonnen Trockenmasse einer Kompostierung zugeführt.

Sonstiges:

2025 wurde eine Klärschlammmenge von 2.859 Tonnen Trockenmasse auf den Kläranlagen zwischengelagert bzw. in Biogasanlagen mitverarbeitet.

Industrieller Klärschlamm

Im Jahr 2025 sind in Oberösterreich 49.031 Tonnen Trockenmasse industrielle Klärschlämme angefallen und wurden thermisch verwertet.

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