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Abwasserreinigungsanlagen

Wie funktioniert eine Kläranlage? Wer betreibt sie? Und was passiert mit dem Klärschlamm, der bei der Abwasserreinigung übrig bleibt? Das alles erfahren Sie auf diesen Seiten.

Abwasserreinigungsanlagen werden aufgrund ihrer Fähigkeiten zur Entfernung verschiedener Abwasserinhaltsstoffe klassifiziert und größenordnungsmäßig für die zu behandelnde Belastung ausgelegt. Eine Abwasserreinigungsanlage, die eine für das Gewässer optimale Reinigung durchführt, entfernt neben Kohlenstoffverbindungen auch die Nährstoffe Stickstoff und Phosphor. Jene, die nur eine mechanische Reinigung durchführt, entspricht nicht mehr dem Stand der Technik. Nach heutiger Auffassung sollen zumindest die Kohlenstoffverbindungen entfernt und die hauptsächlich als Ammonium (NH4) vorliegenden Stickstoffverbindungen in Nitrat überführt werden, weil Ammonium je nach den Bedingungen im Gewässer in das für Gewässerorganismen giftige Ammoniak (NH3) umgewandelt wird.

Derzeit werden ca. 88 Prozent der häuslichen Abwässer einer biologischen Abwasserreinigung zugeführt. Neben den Abwasserreinigungsanlagen, die durch die Kommunen betrieben werden und in denen häusliche Abwässer gemeinsam mit betrieblichen Abwässern gereinigt werden, gibt es auch Anlagen, die hauptsächlich Abwässer aus betrieblichen Produktionsprozessen reinigen.

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