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Oberösterreichische Seen

Die amtliche oberösterreichische Gewässeraufsicht beprobt seit dem Jahr 2007 die größeren Seen des Landes fünf Mal im Jahr. Hier finden Sie einen Überblick.

Hinterer Langbathsee im Herbst (Quelle: Land / Wolfgang Wimmer)

Die Seen Oberösterreichs stehen unverändert im Blickpunkt des öffentlichen Interesses.
Sie sind nicht nur ein wichtiges Aushängeschild für den Fremdenverkehr und Anziehungspunkt für die erholungssuchende einheimische Bevölkerung. Sie erfüllen auch wichtige Funktionen im Naturhaushalt und sind ökologischer Rückzugsraum für viele Tier- und Pflanzenarten.

Aufsicht über Seen

Die amtliche oberösterreichische Gewässeraufsicht hat nach den Erfolgen der Seen-Eutrophierungsprogramme und den Bau von Ringkanalisationen an den großen Salzkammergutseen vor über 30 Jahren die Aufsicht an stehenden Gewässern (mit Ausnahme der Badestellen-Kontrollen) völlig eingestellt. Damit konnten Langzeitentwicklungen an den Seen nicht mehr verfolgt werden. Spätestens mit der EU-Wasserrahmenrichtlinie, die auch ein verpflichtendes Monitoring an stehenden Gewässern vorsieht, ist ein deutliches Defizit in der Überwachung entstanden.

Die Wiederaufnahme einer systematischen Seenaufsicht durch das Land Oberösterreich ab dem Jahr 2007 ermöglicht es uns Ihnen nach einer langen Unterbrechung wieder aktuelle Daten über den Zustand unserer stehenden Gewässer zu präsentieren. Dabei werden routinemäßig im Zuge des ASM (Amtliches Seen-Messnetz) 14 kleinere, natürliche Seen und die fünf großen Voralpenseen (Attersee, Hallstättersee, Irrsee, Mondsee, Traunsee) untersucht. Eine Ausnahme bildet der Traunsee, bei dem neben den GZÜV-Erhebungen auch laufende landesinterne Untersuchungen durchgeführt werden, um die aktuelle Entwicklung nach dem Ende der Einleitungen aus der Industrie detaillierter verfolgen zu können.

Die ASM-Seen werden in der Regel fünf Mal im Jahr untersucht (Frühjahrszirkulation, Sommerstagnation, Höhepunkt Sommerstagnation, Herbstzirkulation, Winterstagnation).
Die Probenahme erfolgt über der tiefsten Stelle eines Sees. Die Proben für die chemische Analytik werden im Vertikalprofil aus verschiedenen Tiefenstufen mittels eines Schöpfers bis über Grund entnommen. Die Probenahme für den Chlorophyll-a Gehalt und das Phytoplankton erfolgt mittels einer summierenden Schöpfprobe über die euphotische Zone.

Seenbericht 2013

Im Rahmen des 2007 wieder aufgenommenen landesinternen Amtlichen Seen-Messnetzes (ASM) werden die Qualitätsparameter regelmäßig überprüft und die ökologische Zustandsbewertung in den Gewässerschutzberichten veröffentlicht.

Nach dem Bericht über die Amtliche Seenaufsicht im Jahr 2010 (Gewässerschutzbericht
Nr.43) liegt nun die nächste landesweite Zusammenfassung vor, die die Jahresreihen von 2010 bis 2012 näher beleuchtet. Es freut uns, dieses wichtige Nachschlagewerk allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern in elektronischer Form zur Verfügung stellen zu können.

Wenn Sie Fragen dazu haben, wenden Sie sich bitte an:

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