Sicherung und Entwicklung von Lärchen-Zirbenwäldern

Raumbezug

In der subalpinen Stufe der Raumeinheit

 

Ausgangslage/Zielbegründung

Die höchstreichende Waldgesellschaft stellen subalpine Karbonat-Lärchen-Zirbenwälder dar, die bis zur Baumgrenze der Kalkhochalpen bei ca. 1800 m auftreten. In der Nähe von Almflächen werden (bzw. wurden) diese Wälder oftmals beweidet, wodurch die Lärche deutlich gefördert wird. Forstlich werden die Bergwälder kaum genutzt, die ein wertvolles, charakteristisches Element der alpinen Urlandschaft darstellen.

 

Gefährdung

Erschließung (auch aus nicht-forstlichen Gründen)
Zu starke Beweidung - dadurch Beeinträchtigung der Naturverjüngung, Bodenverdichtung und Förderung der Lärche
Selektiver Verbiss
Sammeln von Zapfen

 

Wege zum Ziel

Zulassen der natürlichen Bestandesentwicklung, auch bis zur Verfallsphase
Falls notwendig Weidemanagement (z.B. Wald-Weidetrennung)
Gezielte Aufforstungen von Zirben an ihren natürlichen Standorten in Absprache mit der Abteilung Naturschutz

 

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