Hochwasser

Hochwässer zeigen zukünftig große natürliche Variabilität, was die Analyse von Trends erschwert. In den letzten 30 Jahren haben 20% der Regionen in Österreich eine Zunahme von Hochwässern erlebt, besonders im Winter. Prognosen über zukünftige Hochwasseränderungen sind derzeit unzuverlässig.

Eine Studie der TU Wien zeigt anhand von über hundert Jahre alten Messreihen, dass In den letzten 40 Jahren Starkregenereignisse in Österreich deutlich intensiver geworden sind und dass kurzzeitige Extremniederschläge heute im Schnitt 15 Prozent mehr Regen bringen als früher. Dadurch steigt die Gefahr pluvialer Hochwasser – also Überflutungen, die direkt aus Starkregen entstehen. Ursache ist die Klimaerwärmung, die höhere Temperaturen und mehr Verdunstung bewirkt. Luft kann pro Grad Celsius rund sieben Prozent mehr Wasserdampf aufnehmen. Besonders seit den 1980ern nehmen heftige, kurze Niederschläge stark zu, während die Summe der Tagesregenmengen regional unterschiedlich verläuft. Kurzfristige Starkregen hängen direkt mit der Erwärmung zusammen, während tägliche oder mehrtägige Extremregen stärker von Großwetterlagen beeinflusst werden. Da kurze, intensive Regenereignisse häufiger auftreten, steigt das Risiko für Überflutungen in kleineren Flusssystemen und engen Tälern.

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