Amt der Oö. Landesregierung
4021 Linz • Landhausplatz 1

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Wohnbeihilfe

Die Wohnbeihilfe ist keine Leistung der Sozialhilfe, sondern ein direkter Zuschuss aus Mitteln der Wohnbauförderung.

Sie befinden sich in Zusammenhang mit der Coronakrise in einer finanziellen Notsituation.

Welche Beihilfe zur Deckung der Wohnkosten kann beantragt werden?

  • Arbeitslos
    • Mietwohnung: Wohnbeihilfe
    • Eigenheim / Eigentumswohnung / Reihenhaus: Covid-19-Wohnkostenhilfe
  • Kurzarbeit
    • Mietwohnung: Wohnbeihilfe
    • Eigenheim / Eigentumswohnung / Reihenhaus: Covid-19-Wohnkostenhilfe
  • Selbständig
    • Mietwohnung: Covid-19-Wohnkostenhilfe
    • Eigenheim / Eigentumswohnung / Reihenhaus: Covid-19-Wohnkostenhilfe
       

Wohnbeihilfe und Covid-19-Wohnkostenhilfe kann nicht gleichzeitig bezogen werden, es können jeweils nur Leistungen aus einer der beiden Förderschienen gewährt werden. 
 

Die aktuelle Lage stellt auch uns vor außergewöhnliche Herausforderungen. Damit unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Ihre Ansuchen auch weiterhin möglichst rasch bearbeiten können, beachten Sie bitte Folgendes:

  • Auskünfte können derzeit nur telefonisch und elektronisch erteilt werden

  • Nutzen Sie die Möglichkeit der elektronischen Übermittlung von Ansuchen und Unterlagen per E-Mail an wo.post@ooe.gv.at

  • Nur Ansuchen mit allen erforderlichen und vollständigen Unterlagen können sofort erledigt werden

  • Bitte prüfen Sie anhand der nachstehenden Informationen vorab selbst, ob Förderfähigkeit vorliegt. Die Bearbeitung von aussichtslosen Anträgen verzögert die Bewilligung von Wohnbeihilfe für Menschen, die tatsächlich dringend darauf angewiesen sind

  • Wurden Sie aufgrund der Coronakrise arbeitslos, wird eine AMS-Bezugsbestätigung benötigt. Haben sie zeitlich befristete Kurzarbeit, brauchen wir die Kurzarbeitsvereinbarung und den ersten Monatslohnzettel über das reduzierte Entgelt. Sind Sie selbständig und erleiden im Zusammenhang mit der Coronakrise Einkommensverluste, benötigen wir den Nachweis einer Unterstützung nach dem Covid-19-FondsG oder anderer Härtefallfonds oder einen anderen Nachweis über wirtschaftliche Einbußen aufgrund der Coronakrise.

  • Beachten Sie die Einkommensgrenzen

Wer wird gefördert?

  • Mieterinnen und Mieter einer geförderten Wohnung
  • Mieterinnen und Mieter einer nicht geförderten Wohnung

Was wird gefördert?

Mit der Wohnbeihilfe soll insbesondere Menschen mit niedrigen Einkommen, kinderreichen Familien, Studierenden und Lehrlingen, Alleinverdienerinnen und Alleinverdienern sowie Pensionistinnen und Pensionisten ein leistbares Wohnen ermöglicht werden.

Wie wird gefördert?

Wie hoch ist die Wohnbeihilfe?
Die Höhe der Wohnbeihilfe ergibt sich aus der Differenz zwischen dem anrechenbaren und zumutbaren Wohnungsaufwand, wobei die Obergrenze 300,00 Euro pro Monat beträgt. Als zumutbarer Wohnungsaufwand gilt das monatliche Haushaltseinkommen abzüglich des gewichteten Haushaltseinkommens.

Wie erfolgt die Berechnung der Wohnbeihilfe?

 1.  Haushaltseinkommen (Jahreszwölftel)
      minus Gewichtetes Haushaltseinkommen (Summe Gewichtungsfaktoren x 580,00 Euro)
      = zumutbarer Wohnungsaufwand

 2.  Anrechenbarer Wohnungsaufwand (angemessene Nutzfläche x maximal 3,70 Euro)
      minus zumutbarer Wohnungsaufwand
      = Wohnbeihilfe/Monat

 

Gewichtetes Haushaltseinkommen

  • Sockelbetrag: 580 Euro 
    Die Berechnung des gewichteten Haushaltseinkommens erfolgt durch die Addition der nachstehenden Gewichtungsfaktoren und der Multiplikation dieser Summe mit dem Sockelbetrag.
  • Gewichtungsfaktoren
    • Einpersonenhaushalt 1,79
      das sind 1.038,20 Euro
    • Einpersonenhaushalt (alleinstehende Pensionisten, die mindestens 360 Beitragsmonate der Pflichtversicherung auf Grund einer Erwerbstätigkeit erworben haben) 2,01
      das sind 1.165,80 Euro
    • Zweipersonenhaushalt 2,45
      das sind 1.421,00 Euro
    • Bei einem Haushalt mit mehr als zwei Personen
      • für die ersten beiden ältesten Personen 2,35
      • für jede weitere erwachsene Person und für jedes studierende Kind 0,8
      • für ein Kind über 14 Jahre, das eine allgemeinbildende oder berufsbildende höhere Schule besucht und in einem Internat untergebracht ist 0,8
      • für ein Kind, für das Familienbeihilfe bezogen wird 0,5
      • bei Familien ab drei Kindern, für die eine Familienbeihilfe bezogen wird, 0,5
    • Für ein erheblich behindertes Kind im Sinne des § 8 des Familienlastenausgleichsgesetzes 1967 oder für eine im Beruf stehende Person, deren Erwerbsfähigkeit zu mindestens 60 Prozent gemindert ist, erfolgt eine Erhöhung der Gewichtungsfaktoren um 0,5. 
       

Wovon ist die Wohnbeihilfe abhängig?

  1. Von der Anzahl der Personen, die in der gemeinsamen Wohnung leben.
  2. Vom Einkommen aller in der Wohnung lebenden Personen.
  3. Unterhaltsleistungen für Kinder und Waisenrenten können beim Bezieher bis zu 162,00 Euro als Einkommen gerechnet werden.
    Für jedes Kind, welches nicht im gemeinsamen Haushalt lebt und für das Unterhalt geleistet wird, können bis 162,00 Euro beim Leistenden vom Einkommen in Abzug gebracht werden.
    Eine Berücksichtigung erfolgt jedoch nur bis zur tatsächlichen Höhe.
  4. Von der angemessenen Wohnnutzfläche
    • maximal 45 für die erste Person
    • maximal 15 für jede weitere Person.
  5. Vom anrechenbaren Wohnungsaufwand.
    Die Höchstgrenze beträgt 3,70 Euro pro Nutzfläche.
  6. Der anrechenbare Wohnungsaufwand ist jener Betrag, der monatlich von Hauptmietern zu entrichten ist. Dieser Betrag vermindert sich um die Betriebskosten, öffentliche Abgaben, besondere Aufwendungen und die Verwaltungskosten.
  7. Im Betrag enthalten sind aber: Umsatzsteuer, Verzinsung der Grundkosten, Erhaltungs- und Verbesserungsbeiträge. Auch die Kategoriemiete wird durch die Wohnbeihilfe abgestützt.

 

Wenn das Haushaltseinkommen (Monatseinkommen x 14/12) nachstehende Obergrenzen überschreitet, ist die Bewilligung einer Wohnbeihilfe nicht mehr möglich.

Im Haushalt leben   Einkommensgrenze   Obergrenze* m2
1 Person

1.038,20

1.197,70   45

1 Person (alleinstehende Pensionisten, die mindestens 360 Beitragsmonate

der Pflichtversicherung auf Grund einer Erwerbstätigkeit erworben haben)

1.165,80 1.325,30   45
2 Personen 1.421,00 1.636,00   60
1 Erwachsener + 2 Kinder
(oder 2 Erwachsene + 1 Kind)
1.653,00 1.923,50   75
3 Erwachsene 1.827,00 2.097,50   75
2 Erwachsene + 2 Kinder 1.943,00 2.269,00   90
1 Erwachsene + 3 Kinder 2.233,00 2.559,00   90
2 Erwachsene + 3 Kinder 2.523,00 2.904,50 105


*) Ist die tatsächliche Wohnnutzfläche kleiner als die angemessene Wohnnutzfläche oder liegt der Wohnungsaufwand unter 3,70 Euro pro verringert sich die Obergrenze entsprechend.

Anmerkung: Im Falle einer erheblichen Behinderung, Alimentationszahlungen, Internat etc. kommt es zu einer Erhöhung des Gewichtungsfaktors und dies führt auch zu einer Erhöhung der Obergrenze.

 

Bitte beachten Sie, dass je näher Ihr Haushaltseinkommen der in der obigen Tabelle angeführten Obergrenze kommt, desto niedriger wird die Wohnbeihilfe.

 

Wie wird gefördert?

Die Wohnbeihilfe wird als direkter Zuschuss jeweils höchstens auf die Dauer eines Jahres gewährt. Eine Wohnbeihilfe wird nur dann ausbezahlt, wenn der Betrag mindestens 7,00 Euro monatlich erreicht.

Berechnungsbeispiele:
 Einpersonenhaushalt, Mietwohnung, Wohn-Nutzfläche 65

Haushaltseinkommen 1.030,00 Euro

Wohnungsaufwand 377,00 Euro

Gewichtungsfaktor

1  Erwachsener = 1,79

1. Haushaltseinkommen (Jahreszwölftel) 1.030,00 Euro
2. gewichtetes Haushaltseinkommen 1.038,20 Euro
  580 Euro x 1,79  
3. zumutbarer Wohnungsaufwand  
  Punkt 1 minus Punkt 2 = 0,00 Euro     0,00 Euro
4. Wohnungsaufwand 377,00 Euro
  (ohne Betriebskosten)  
5. anrechenbarer Wohnungsaufwand  
  (rechnerische Obergrenze der Wohnbeihilfe)  
  45 x 3,70 Euro 166,50 Euro
6. WOHNBEIHILFE monatlich  
  anrechenbarer Wohnungsaufwand (Punkt 5) 166,50 Euro
  minus zumutbarer Wohnungsaufwand (Punkt 3)

   -0,00 Euro

                          WOHNBEIHILFE monatlich 166,50 Euro

Familie mit vier Personen (zwei Erwachsene, zwei Kinder), Mietwohnung, Wohn-Nutzfläche 89

Haushaltseinkommen netto 2.078,00 Euro
Wohnungsaufwand 516,20 Euro

 Gewichtungsfaktoren  
 2 Erwachsene            = 2,35
 2 Kinder    0,5 + 0,5  = 1,00
                                    3,35

1. Haushaltseinkommen (Jahreszwölftel) 2.078,00 Euro
2. gewichtetes Haushaltseinkommen  
  580 Euro x 3,35 1.943,00 Euro
3. zumutbarer Wohnungsaufwand  
  Punkt 1 minus Punkt 2 = 135,00 Euro      135,00 Euro
4. Wohnungsaufwand  
  (ohne Betriebskosten)    516,20 Euro
5. anrechenbarer Wohnungsaufwand  
  (rechnerische Obergrenze der Wohnbeihilfe)  
  89 x 3,70 Euro     329,30 Euro
6.  WOHNBEIHILFE monatlich  
  anrechenbarer Wohnungsaufwand (Punkt 5)     329,30 Euro
  minus zumutbarer Wohnungsaufwand (Punkt 3)    -135,00 Euro
                                    WOHNBEIHILFE monatlich     194,30 Euro

  
 Wohnbeihilfe für nicht geförderte Mietwohnungen

  • Die Wohnungsaufwandbelastung wird bemessen nach dem Mietvertrag bzw. vergebührten Mietvertrag, wenn dieser vor dem 11.11.2017 abgeschlossen worden ist.
  • Pauschalmietverträge sind nicht wohnbeihilfenfähig.
  • Der Förderungswerber muss Hauptmieter sein und das Mietverhältnis darf nicht mit einer nahestehenden Person bestehen (z.B. Ehegatte, Lebensgefährte, Verwandte in auf- und absteigender Linie einschließlich Wahlkinder und Verschwägerte im 2. Grad Seitenlinie).
  • Der anrechenbare Wohnungsaufwand (Hauptmietzins inkl. USt, exkl. Betriebskosten) darf pro nicht höher als 7,00 Euro sein.
  • Obergrenze der Wohnbeihilfe maximal 3,70 Euro pro Nutzfläche, höchstens jedoch 300,00 Euro pro Monat.

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein?

  • Der Wohnbeihilfenwerber bzw. die Wohnbeihilfenwerberin muss die geförderte Wohnung zur Befriedigung seines Wohnbedürfnisses mit Hauptwohnsitz dauernd bewohnen.
  • Die Wohnungsaufwandsbelastung muss unzumutbar sein.
  • Der Wohnbeihilfenwerber bzw. die Wohnbeihilfenwerberin muss österreichischer Staatsbürger bzw. Staatsbürgerin oder "EWR-Bürger" bzw. "EWR-Bürgerin" sein.
  • Personen, die nicht Staatsangehörige eines EWR-Staates sind, darf eine Förderung nur gewährt werden, wenn diese
    • ununterbrochen und rechtmäßig mehr als fünf Jahre in Österreich ihren Hauptwohnsitz haben,
    • Einkünfte beziehen, die der Einkommensteuer in Österreich unterliegen, oder auf Grund der Ausübung einer Erwerbstätigkeit Beiträge an die gesetzliche Sozialversicherung in Österreich entrichtet haben und nunmehr Leistungen aus dieser erhalten, sowie innerhalb der letzten fünf Jahre 54 Monate lang oben genannte Einkünfte oder Leistungen bezogen haben oder in Summe über 240 Monate derartiger Zeiten verfügen und
    • Deutschkenntnisse nachweisen
  • Die Bewilligung einer Wohnbeihilfe kann ab dem Zeitpunkt der Antragstellung für die Dauer maximal eines Jahres erfolgen.
  • Sonstige Zuschüsse zur Minderung des Wohnungsaufwandes, auf die der Wohnbeihilfenwerber einen Rechtsanspruch besitzt (z.B. Mietzinsbeihilfe nach dem Einkommensteuergesetz oder Wohnkostenbeihilfe nach dem Heeresgebührengesetz), verringern den Anspruch auf Wohnbeihilfe.
  • Von Familien, bei denen ein erheblich behindertes Kind im Sinne des § 8 Familienlastenausgleichsgesetz 1967 im gemeinsamen Haushalt wohnt, ist ein entsprechender Nachweis zu erbringen.
  • Von Personen, die im Beruf stehen und deren Erwerbsfähigkeit zu mindestens 60 Prozent gemindert ist, ist ein entsprechender Nachweis zu erbringen.
  • Mindesteinkommen über der Geringfügigkeitsgrenze
  • Studierenden, die keine Studienbeihilfe beziehen und kein Mindesteinkommen nachweisen können, kann eine um 50 Prozent verminderte Wohnbeihilfe gewährt werden.

Keine Wohnbeihilfe gibt es für

  • Bewohnerinnen und Bewohner von Eigentumswohnungen, Reihenhäusern oder Eigenheimen.
  • Bewohnerinnen und Bewohner von nicht geförderten Mietwohnungen, wenn bei Neuvermietungen der anrechenbare Wohnungsaufwand (Hauptmietzins inkl. USt.) pro höher als 7,00 Euro ist. Bei Wohnungen von gemeinnützigen Bauvereinigungen gilt diese Obergrenze nicht.
  • Bewohnerinnen und Bewohner von Heimplätzen.
  • Bei nicht geförderten Mietwohnungen, wenn das Mietverhältnis mit einer nahestehenden Person besteht (z.B. Ehegatte, Lebensgefährte, Verwandte in auf- und absteigender Linie einschließlich Wahlkinder und Verschwägerte im 2. Grad Seitenlinie).

Folgende Unterlagen werden benötigt:

Bitte übermitteln Sie keine Originalunterlagen, da diese nicht retourniert werden können.

  • Einkommensnachweis(e) des letzten Kalenderjahres (Jahreslohnzettel, Einkommensteuerbescheid, Einheitswertbescheid, Bestätigung über Bezug von Arbeitslosen-, Kinderbetreuungs- und Wochengeld, Notstandshilfe, bedarfsorientierte Mindestsicherung/Sozialhilfe, Auslandseinkünfte u.dgl., Einkünfte aus Ferialarbeit, Nachweis über Unterhalt, Witwen- oder Waisenpension, Versicherungsdatenauszug mit Beitragsgrundlagen, Nachweis über Abfertigung, Nachweis über Unfallrente und alle weiteren Einkünfte) bzw. aktueller Monatslohnzettel (bei Arbeitsbeginn) aller in der gemeinsamen Wohnung lebenden Personen
  • Nachweis der Staatsbürgerschaft (Ablichtung/Kopie des Reisepasses)
  • Bei Personen, die nicht Staatsangehörige eines EWR-Staates sind: Kopie des Reisepasses und Meldebestätigungen über 5 Jahre Hauptwohnsitz in Österreich (nur bei Erstansuchen notwendig), Aufenthaltstitel aller im gemeinsamen Haushalt lebenden Personen, Versicherungsdatenauszug über die letzten fünf Jahre bzw. 240 Versicherungsmonate

    Nachweis Deutschkenntnisse:
    Gemäß Oö. Wohnbauförderung-Deutschkenntnis-Verordnung 2020 gilt der Nachweis als erfüllt durch Vorlage
    - eines Nachweises des Österreichischen Integrationsfonds über die erfolgreiche Absolvierung der Integrationsprüfung gemäß § 11 oder 12 Integrationsgesetz - IntG BGBl. I Nr. 41/2019,
    - einer Spracheinstufungsbestätigung des Österreichischen Integrationsfonds auf dem Sprachniveau A2 gemäß dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen,
    - eines Prüfungszeugnisses eines vom Österreichischen Integrationsfonds zertifizierten Kursträgers, das Deutschkenntnisse auf Sprachniveau A2 gemäß dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen nachweist,
    - eines Nachweises eines mindestens fünfjährigen Besuchs einer Pflichtschule in Österreich mit positivem Abschluss des Unterrichtsfachs „Deutsch“ oder des positiven Abschlusses des Unterrichtsfachs „Deutsch“ auf dem Niveau der 9. Schulstufe oder einer positiven Beurteilung im Prüfungsgebiet „Deutsch – Kommunikation und Gesellschaft“ im Rahmen der Pflichtschulabschluss-Prüfung gemäß Pflichtschulabschluss-Prüfungs-Gesetz, BGBl. I Nr. 72/2012,
    - eines Nachweises eines positiven Abschlusses im Unterrichtsfach „Deutsch“ nach zumindest vierjährigem Unterricht in der deutschen Sprache an einer ausländischen Sekundarschule (beglaubigte Übersetzung ist vorzulegen),
    - eines Nachweises über einen Schulabschluss, der der allgemeinen Universitätsreife im Sinn des § 64 Abs. 1 Universitätsgesetz 2002, BGBl. I Nr. 120/2002 mit Berechtigung zu einem Studium in der Unterrichtssprache Deutsch oder einem Abschluss einer berufsbildenden mittleren Schule entspricht,
    - eines Nachweises der mindestens zweijährigen Inskription an einer postsekundären Bildungseinrichtung mit Belegung eines Studienfachs mit Unterrichtssprache Deutsch und Nachweis eines entsprechenden Studienerfolgs im Umfang von mindestens 32 ECTS- Anrechnungspunkten (16 Semesterstunden) bzw. eines entsprechenden postsekundären Studienabschlusses oder
    - eines Nachweises über eine Lehrabschlussprüfung gemäß dem Berufsausbildungsgesetz, BGBl. Nr.142/1969 oder über eine Facharbeiterprüfung gemäß den Land- und forstwirtschaftlichen Berufsausbildungsgesetzen der Länder.

  • Bei Wohnungen:
    • von gemeinnützigen Bauvereinigungen: Mietvertrag (bei Erstansuchen, Wohnungswechsel)
    • von allen anderen Wohnungen:
      • Mietvertrag, aus welchem der Hauptmietzins, die Umsatzsteuer, die Betriebskosten sowie die Wohnungsgröße ersichtlich sind (nur bei Erstansuchen, Wohnungswechsel und Mietvertragsverlängerung)
      • bei Mietverträgen, welche bis 10.11.2017 abgeschlossen wurden: Nachweis Vergebührung (Kopie des Zahlscheins)

      • bei Mietverträgen, welche ab 11.11.2017 abgeschlossen wurden:

        • Einzahlungsbestätigungen der Miete über 3 Monate oder

        • Bestätigung vom Vermieter am Antragsformular über den Hauptmietzins inkl. Umsatzsteuer, die Nutzfläche der Wohnung

  • Bestätigung der Gemeinde auf dem Ansuchen oder Privathaushaltsbestätigung;
  • Bei Lehrlingen bzw. Studierenden: Lehrvertrag bzw. Inskriptionsbestätigung und gegebenenfalls Studienbeihilfenbescheid;
  • Bei Präsenz- und Zivildienern: Bestätigung über Präsenz-/Zivildienst (gegebenenfalls Bescheid über Wohnkostenbeihilfe);
  • Bei geschiedenenen Personen: Scheidungsurkunde und Vergleichsausfertigung, Nachweis über aktuelle Unterhaltsleistungen;
  • Bei Alleinerziehenden: Nachweis der aktuellen Alimentationszahlung in Form von Beschluss des Bezirksgerichtes bzw. Bestätigung der Kinder- und Jugendhilfe und Geburtsurkunde;
  • Bei erheblicher Behinderung: Bescheid des Sozialministeriumservices, bei Kindern Bescheinigung des Finanzamtes über erhöhte Familienbeihilfe;
  • Bei Schülern: Schulbesuchsbestätigung ab dem 18. Lebensjahr;
  • Bei Pensionisten: Pensionsverständigung des Vorjahres

Abwicklung / Antragstellung

Der Antrag ist mittels Formular an die Direktion Gesellschaft, Soziales und Gesundheit, Abteilung Wohnbauförderung zu richten.
Die Abgabe ist möglich per Post, Fax, E-Mail, persönlich in der Abgabestelle im Landesdienstleistungszentrum (LDZ) in Linz oder durch Einwurf im Postkasten beim Haupteingang des LDZ.

Formular

Wenn Sie Fragen dazu haben, wenden Sie sich bitte an:

Amt der Oö. Landesregierung • 4021 Linz, Landhausplatz 1 • Telefon (+43 732) 77 20-0 • E-Mail post@ooe.gv.at