Verbesserung des Biotopverbundes entlang überregional bedeutsamer Wildtierkorridore, insbesondere auch im Bereich von Wildquerungsmöglichkeiten über lineare Infrastruktureinrichtungen

Raumbezug

Gesamte Raumeinheit

 

Ausgangslage/Zielbegründung

Die Raumeinheit ist durch eine relativ hohe Anzahl von linearen Strukturen (z.B. regionale bzw. überregionale Verkehrsträger, Freileitungsnetze) sehr gut erschlossen. Trotzdem weist sie relativ durchgehende lineare aber doch großflächige Waldflächen, bzw. wassergeprägte Verbindungsstrukturen auf, welche als Wander- und Verbindungsstrecken für Pflanzen- und Tierarten und im speziellen für Großsäuger (Bär, Luchs, Schwarzwild, Rotwild) zur Verfügung stehen.
Durch gezielten Lückenschluss der schlucht- bzw. flussbegleitenden Wälder kann die Vernetzung in der Landschaft und damit die Wandermöglichkeit für eine große Anzahl von Tierarten, insbesondere Säugetiere, optimiert werden.
Ein Problem für die Querung des Steyr-Teichtals kann die A9 Pyhrnautobahn darstellen, die abschnittweise ein Wechseln vom Toten Gebirge zum Nationalpark Kalkalpen (Sengsengebirge und Hintergebirge) erschwert, etwa, wo sie ebenerdig die Landschaft durchschneidet oder zur Lawinensicherung eingehaust ist (senkrechte Abstürze). Manche Teilstrecken verlaufen jedoch über hohe Brückenbauwerke bzw. in Tunnels. Diese Abschnitte sind für Wildtiere durchaus passierbar, so sie nicht durch anderweitige Verbauungen blockiert sind.

 

Gefährdung

Weitere Durchschneidungen mit neuen oder größeren Straßen

 

Wege zum Ziel

Erhaltung der Durchlässigkeit der passierbaren Abschnitte der A9 durch entsprechende Vorgaben der Raumplanung
Eventuell Prüfung von Möglichkeiten zur Errichtung von Grünbrücken in Bereichen ohne Querungsmöglichkeiten, die die A9 für Wildtiere gefahrlos passierbar machen

 

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