Sicherung und Entwicklung bestehender und neu zu errichtender Hochwasserrückhaltebecken als hochwertige, naturnahe Feuchtgebiete

Raumbezug

Gesamte Raumeinheit

 

Ausgangslage/Zielbegründung

Ständig wiederkehrende Hochwässer mit teilweise verheerenden Verwüstungen zwingen zu Überlegungen, wie die Auswirkungen dieser Naturgewalten hintangehalten werden können. Ökologisch vertretbare Maßnahmen zum Hochwasserrückhalt werden deshalb immer bedeutender. Sie sollen einerseits im Hochwasserfall das Wasser zurückhalten, um es langsam wieder an Bäche und Flüsse abzugeben, andererseits sollen sie aber in natürliche Gewässer- und Feuchtlebensräume so wenig wie möglich eingreifen. Im Optimalfall schaffen sie zusätzliche neue, interessante Lebensräume für Tiere und Pflanzen.
Das Hochwasserrückhaltebecken in Teichstätt ist ein derartiges Beispiel für ein gelungenes, ökologisch geprägtes Hochwasserschutzprojekt, welches ein von hoher Artenvielfalt geprägtes Rückzugsgebiet in intensiv genutzter landwirtschaftlicher Umgebung darstellt. Es kann als Beispiel dienen, wie notwendige Hochwasserschutzbauten im Einklang mit der Natur errichtet werden können.

 

Gefährdung

Auf Grund ihrer auch in Zukunft höchstwahrscheinlichen Zweckbindung bestehen keine potenziellen Gefährdungen für Hochwasserrückhaltebecken aus gewässermorphologischer Sicht
Allenfalls Intensivierung der fischereilichen Nutzung
Ausführung neuer Rückhaltebecken in der Form, dass naturnahe Entwicklungsmöglichkeiten nur beschränkt möglich sind (Steilufer, Ufer- und Sohlbefestigungen)

 

Wege zum Ziel

Bereits in der Planungsphase auf ökologische Anforderungen achten
Zulassen natürlicher Entwicklungen
Ausarbeitung von Pflegekonzepten

 

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