Warum wird kontrolliert?
Die regelmäßigen Kontrollen dienen dem Schutz der Gesundheit. Sie stellen sicher, dass das Wasser frei von krankheitserregenden Keimen ist, technische Anlagen zuverlässig funktionieren und die gesamte Infrastruktur den gesetzlichen Vorgaben entspricht. So können Badegäste darauf vertrauen, dass ihr Freibadbesuch sicher und hygienisch bleibt.
Was wird genau überprüft?
1. Wasserhygiene
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Entnahme von Proben aus Beckenwasser, Filtrationsanlagen und aus Wasch- und Brausebereichen
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Analyse durch hygienische Sachverständige
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Bewertung nach den mikrobiologischen und chemischen Grenzwerten der BHygV
2. Technische Anlagen
- Kontrolle der Filter- und Umwälzanlagen
- Überprüfung der Desinfektionsmittel-Dosierung
- Funktionsprüfung sicherheitsrelevanter Einrichtungen
3. Betriebsführung
- Einsicht in Betriebsbücher und Dokumentationen
- Prüfung der Einhaltung der Badeordnung
- Kontrolle der Reinigungs- und Wartungsintervalle
- Überprüfung, ob eine fachkundige Person für den Badebetrieb verfügbar ist
4. Sicherheit und Infrastruktur
- Zustand der Becken, Rutschen, Liegeflächen und Sanitäranlagen
- Rettungsausrüstung und Erste-Hilfe-Bereiche
- Barrierefreiheit und Verkehrssicherheit
Ergebnis und behördliche Maßnahmen
Die Kontrollen dienen der Sicherstellung eines ordnungsgemäßen Badebetriebs und dem Schutz der öffentlichen Gesundheit.
Nach Abschluss der Kontrolle erstellt die Behörde ein Gutachten. Bei Abweichungen von gesetzlichen Vorgaben kann sie:
- Auflagen erteilen
- Nachkontrollen anordnen
- In gravierenden Fällen den Badebetrieb einschränken oder untersagen
Ziel ist stets die Sicherstellung eines sicheren und hygienisch einwandfreien Badebetriebs.
Bedeutung für Badegäste
Die jährlichen Kontrollen gewährleisten:
- hohe Wasserqualität
- hygienische Sicherheit
- verlässliche technische Standards
- unbeschwertes Badevergnügen für alle Altersgruppen