Freihalten von bisher rein bäuerlich besiedelter Landschaften von nicht agrarbezogener Bebauung

Raumbezug

Gesamte Raumeinheit

 

Ausgangslage/Zielbegründung

In der gesamten Raumeinheit sind bis auf die zahlreichen Siedlungssplitter im Tal der Großen Mühl und die Ausbildung von Streusiedlungen um die größeren Ortschaften noch größtenteils charakteristische Siedlungs- und Hofformen ausgebildet. Im Einzugsgebiet der Mühl handelt es sich hierbei um kompakte Straßendörfer mit Hofackerfluren und Gewannfluren, wohingegen im Nordosten der Raumeinheit lang gestreckte, so genannte Waldhufendörfer mit zugehörigen Waldhufenfluren auftreten.
Die Bewahrung der landschaftlichen Eigenart der Raumeinheit setzt eine Fortsetzung der Siedlungsentwicklung auf die vorhandenen Siedlungsschwerpunkte voraus. Die in vielen Teilen Oberösterreichs zu beobachtende fortschreitende Zersiedelung der Landschaft durch Einfamilienhäuser findet in der behandelten Raumeinheit nur in Teilbereichen statt. Die noch überwiegend bäuerliche Kulturlandschaft ist durch raumtypische Gehöftformen (Drei- und Vierseithof) und eine kleinräumige Gliederung mit zahlreichen Vernetzungsstrukturen gekennzeichnet.

 

Gefährdung

Siedlungsbau und Errichtung von gewerblichen Bauten abseits vorhandener Sieldungszentren ("Zersiedelung")

 

Wege zum Ziel

Berücksichtigung auf Gemeindeebene im Rahmen der Flächenwidmungsplanung und Entwicklungskonzepte
Nutzung der vorhandenen Baulandreserven innerhalb der Ortsbereiche
Neuwidmungen im unmittelbaren Anschluss an bestehende Ortsgebiete und Rückwidmung isolierter Baulandausweisungen

 

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