Sicherung und Entwicklung der Durchgängigkeit der Talungen

Raumbezug

Die Talungen der größeren Fliessgewässer in der Raumeinheit

 

Ausgangslage/Zielbegründung

Vor allem die Talungen der Grossen Mühl, der Steinernen Mühl der Kleinen Mühl und der Großen Rodl stellen in der Raumeinheit wichtige Verbindungsachsen dar. Auf Grund der weitgehend noch erhaltenen Durchgängigkeit stellen sie wichtige Ausbreitungskorridore dar. Die Zerschneidung dieser Talräume durch hochrangige Straßen ist nur an wenigen Punkten erfolgt. Wenngleich diese Talräume durch eine intensive landwirtschaftliche Nutzung und die zahlreichen Siedlungen geprägt sind, erfüllen sie entlang ihrer Längsachsen die Korridorfunktion für wandernde Tierarten. Das Gebiet weist ganz allgemein noch sehr geringe Raumwiderstände für wandernde Tierarten auf. Zudem wird das Gebiet auch von einem Hauptwanderkorridor durchzogen, der sich von Rohrbach in Nord-Süd-Richtung nach St. Martin im Mühlkreis zieht und von dort nach West-Süd-West Richtung Grieskirchen abschwenkt.

 

Gefährdung

Infrastrukturprojekte und weitere Ausdehnung der Siedlungen bis an die Ränder der Talungen

 

Wege zum Ziel

Ausweisung von regionalen und überregionalen "Freihaltezonen"
Freihaltung von Uferstreifen - über die gesetzlich vorgeschriebene Breite von 50m - für die durchgängige Entwicklung von bachnahen Vegetationseinheiten und Lebensräumen für Tiere und in Hinblick auf die Möglichkeit Fließgewässerabschnitte wieder naturnah gestalten zu können

 

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