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Sicherung und Entwicklung der naturräumlichen Besonderheiten der Raumeinheit

Raumbezug

Teilbereiche der Untereinheit „Flusstal mit Schluchtstrecken und waldbedeckten Begleitstrukturen“

 

Ausgangslage/Zielbegründung

Das Steyr-Teichltal weist eine Vielzahl an verschiedensten Lebensraumtypen mit ihren speziellen Artengemeinschaften auf. Umgeben von intensiv genutzten Grünlandflächen und den Siedlungs- und Gewerbegebieten, durchziehen die Konglomerat-reichen Steilhänge der Steyr- und die Teichlschlucht als naturräumliche Besonderheit den Talraum. Außerdem gibt es im Gebiet zahlreiche naturnahe, teils tuffbildende Quellen, im Besonderen die „Rinnende Mauer“.
Als weitere Besonderheiten können folgende Erscheinungen gelten:

  • Der Stromboding-Wasserfall, ein Wasserfall an einer natürlichen Gefällstufe von 11 m Fallhöhe in der epigenetische Durchbruchsstrecke des „Stromboding“ zwischen Steyrsberg und den Abhängen des Kleinen Priels
  • Die „Wunderlucke“, ein im Tal der Krummen Steyrling gelegenes Stillgewässer im Bereich des durch Verkarstungsvorgänge gekennzeichneten Mollner Beckens, das sich in einer eingestürzten Karsthohlform gebildet hat

Gefährdung

Siehe konkrete Unterziele
Ausbau der Wasserkraftnutzung
Im Fall der Wunderlucke besteht keine potenzielle Gefahr einer hydrologischen Veränderung der Grundwasserverhältnisse, etwa durch Wasserentnahme, da das Mollner Becken Teil des geplanten Grundwasserschongebiets Sengsengebirge ist

 

Wege zum Ziel

Siehe konkrete Unterziele
Umsetzung der einschlägigen Fachplanungen (Grundwasserschongebiet)
Generell ist auf die steigende Bedeutung des Vertragsnaturschutzes hinzuweisen

 

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