Sicherung und Entwicklung eines hohen Anteils von Wegpfützen und Tümpeln

Raumbezug

Gesamte Raumeinheit

 

Ausgangslage/Zielbegründung

Wegpfützen und Tümpel sind meist kurzlebige, nicht ständig wasserführende Kleinstgewässer. Durch die sich dauernd ändernden hydrologischen Verhältnisse sind sie Lebensraum für eine Reihe von spezialisierten Arten. Eine Charakterart dieses Lebensraums ist die gefährdete Gelbbauchunke, die im Gebiet aber noch weit verbreitet ist und z.B. auf Weiden in Fahrrinnen und an Durchlässen von Forststraßen vorkommt.

 

Gefährdung

Zuschütten von Fahrspuren und Pfützen an Wegrändern im Rahmen von Wegebaumaßnahmen (vor allem im forstlichen Wegebau)

 

Wege zum Ziel

Keine Versiegelung von Feldwegen und sensibler Umgang mit Kleinststrukturen im forstlichen Wegebau
Belassen von wasserführenden Wegpfützen von zumindest März bis etwa August um die vollständige Entwicklung der Kaulquappen der Gelbbauchunke zu ermöglichen
Belassen von kleinen Tümpeln im Wald, entlang der Bachtäler und in Senken im Grünland

 

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