Erhalt der landschaftlichen Eigenart des Kulturlandes der Austufe

Raumbezug

Austufe entlang der Steyr (insbes. Siedlungsgebiete von Leithen, Graben, Steinfeld, Neuzeug)

 

Ausgangslage/Zielbegründung

In den letzten Jahrzehnten entstanden großflächige Einfamilienhausgebiete bzw. Gewerbestrukturen an den Ortsrändern der Siedlungsgebiete auch im Bereich der Austufe. Viele Teilbereiche sind aber noch frei von Verbauung. Die Einbindung der Neubaugebiete in die umgebende Landschaft z.B. durch eine entsprechende Bepflanzung ist in weiten Bereichen nicht ausreichend gegeben.
Gerade in den Augebieten spielt die (Nah-)Erholungsnutzung noch eine große Rolle. Die Erlebbarkeit einer naturnahen Landschaft nimmt aber mit der Zunahme der Bebauung und Zersiedelung deutlich ab.
Innerörtliche Baulandreserven werden oftmals nicht genutzt, sind jedoch meist leicht mobilisierbar.
Durch die Vermeidung weiterer Besiedelung der Austufe wären auch die Risiken von Hochwasserschäden deutlich zu reduzieren.

 

Gefährdung

Weitere ungeordnete Siedlungsentwicklung, Baulandwidmung in sensiblen Zonen, Ausweisung großflächiger Gewerbebaugebiete

 

Wege zum Ziel

Innenentwicklung fördern – Mobilisierung von Bauland z.B. durch Baulandverträge
Festlegung von Siedlungsgrenzen in den ötlichen Entwicklungskonzepten der Gemeinden im Hinblick auf landschaftsschonende Siedlungsentwicklung und Hochwasserereignisse

 

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