Entwicklung von Quervernetzungen zu den westlich angrenzenden Raumeinheiten

Raumbezug

Gesamte Raumeinheit „Unteres Enns- und Steyrtal“

 

Ausgangslage/Zielbegründung

Die Terrassenkanten sowie die Auwälder stellen landschaftsprägende Strukturen mit großteils naturnahen Lebensräumen dar.
Verbindende Strukturelemente zwischen diesen Bereichen sowie dem westlich an die Raumeinheit angrenzenden Traun-Enns-Riedelland sind nur in geringem Ausmaß vorhanden.
Schon die kleinräumige, lineare Schaffung von „Naheverhältnissen“ von einander ähnlichen Strukturelementen könnte eine Gefährdung des Artenreichtums durch fehlende Quervernetzung entschärfen.

 

Gefährdung

Weitere Dezimierung kleinräumig noch vorhandener Vernetzungselemente

 

Wege zum Ziel

Schaffung von naturraumtypischen, Korridor- und Trittsteinbiotopen
Freihalten und schaffen von Korridoren für die Natur im Zuge raumplanerischer Maßnahmen und Fördermöglichkeiten des Naturschutzes.
Programme/ Förderungen:

  • Kulturlandschaft und Landschaftsgestaltung (Förderung der Anpassung und Entwicklung von ländlichen Gebieten - Artikel 33)
  • Aktion „Grüne Welle“ (Schaffung von Biotopverbundsystemen, Anpflanzung von Bäumen und Sträuchern, Belebung des Streuobstbaues)
  • „Naturaktives Oberösterreich – Neue Biotope in jeder Gemeinde“ (Pflanzung bzw. Revitalisierung von Hecken, Feldgehölzen, Ufergehölzen, Teichen, Schaffung von Pufferzonen)

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