Erhöhung des Anteils von Elementen der Kulturlandschaft (Hecken, Obstbaumalleen, Obstbaumwiesen u.ä.)

Raumbezug

Betrifft die gesamte Untereinheit „Offene Kulturlandschaft mit besiedeltem Raum“

 

Ausgangslage/Zielbegründung

Insbesondere auf gut bewirtschaftbaren Terrassenflächen wurden im Laufe des vorigen Jahrhunderts Strukturelemente wie Wiesenraine, Obstbaumzeilen, Hecken und Einzelbäume sukzessive entfernt.
Diese Strukturen bieten wichtige Rückzugs- und Vernetzungsräume für Fauna und Flora und sind eine wichtige Bereicherung für das Landschaftsbild.
Heute sind nur mehr sehr vereinzelte Kulturlandschaftselemente, vor allem Obstbaumwiesen um Bauernhöfe, wenige Einzelbäume sowie (durchaus weitgehend von Laubgehölzen aufgebaute) Kleinwälder vorhanden. Es herrschen Ackerflächen, Siedlungs- und Streusiedlungsgebiete sowie besonders im südlichen Teil der Untereinheit Industrie- und Gewerbegebiete vor.
Auf Grund der aktuell strukturarmen Ausstattung und der intensiven Nutzung der Landschaft ist das Potenzial für eine Aufwertung groß.

 

Gefährdung

Lokal durch Rodung der wenigen noch vorhandenen Gehölzstrukturen

 

Wege zum Ziel

Umsetzung im Rahmen von Projekten auf Gemeindeebene gemeinsam mit den Landwirten, Jägern und sonstigen Teilen der Bevölkerung mit Unterstützung von Gemeinde-, Landes- und Bundesmitteln (ÖPUL, „Biotopförderung“, Artikel 33)

 

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