Sicherung natürlicher Fels- und Block-Formationen in der offenen Kulturlandschaft

Raumbezug

Verstreutes Vorkommen in der gesamten Raumeinheit

 

Ausgangslage/Zielbegründung

Als Produkt von jahrtausendelangen Verwitterungsprozessen, die bis in das Quartär zurückreichen, sind in der Raumeinheit zahlreiche, regionaltypische Felsformationen entstanden.
Es sind dies vor Ort durch Erosionsprozesse herausmodellierte Fels- und Blockburgen in Kuppenlage, Felswände und Felsnasen sowie durch Bodenfließen bewegte Blockstreu in unterschiedlicher Größe und Dichte.
Diese Fels- und Blockgebilde sind teilweise „wollsackförmig“ verwittert und bilden teils spektakuläre Formationen (z.B. Wackelsteine), die auch als touristisch interessante Ausflugsziele eine Rolle spielen.
Diese oft auch als Naturdenkmal geschützten Felsformationen sind ein typisches und prägendes Element des Landschaftsbildes und sind darüber hinaus auch Lebensraum für steinbewohnende Flechten und Moose.

 

Gefährdung

Derzeit sind keine Gefährdungen erkennbar, eine potenzielle Gefährdung besteht bei einer allgemeine Beeinträchtigung des Umfeldes durch bauliche Anlagen

 

Wege zum Ziel

Im Rahmen der örtlichen Entwicklungskonzepte und über Gespräche auf Gemeindeebene und mit Grundbesitzern sollte die Freihaltung dieser Bereiche und deren Sichtachsen angestrebt werden

 

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