Überblick Raumeinheit

  • Das Zentralmühlviertler Hochland umfasst eine Fläche von etwa 823 km². Es besteht aus den mittleren Lagen des Oberen Mühlviertels sowie aus westlichen Teilen des Unteren Mühlviertels.
  • Die Raumeinheit weist überwiegend Seehöhen um 500-600m auf, nur ausnahmsweise werden 900 m bei Ottenschlag im Mühlviertel über- und 260m (waldreiche Durchbruchstäler) unterschritten.
  • Meist ziemlich gleichförmig plateauartigen Lagen mit tief eingeschnittenen Tälern im Westen. Im Osten hügeliger und stufenweise südwärts absteigend.
  • Überwiegend silikatisches Urgestein verursacht von Natur aus kalkarme Lebensraumtypen
  • Trotz teils gravierenden Zersiedelungstendezen insbesondere um Linz und entlang der größeren Verkehrsrouten noch deutlich bäuerlich geprägte Landschaft
  • Bei mäßig rauhem Klima findet überwiegend intensive Grünlandnutzung, in milderen Lagen auch Ackerbau statt.
  • Die Ausstattung mit naturnahen Landschaftselementen ist besonders in steileren Hanglagen noch größer, in Plateaulagen jedoch schon sehr niedrig.
  • Gewässer überwiegend naturnah und von Gehölzen begleitet. Quellbereiche und größere Unterläufe jedoch teilweise verrohrt oder hart verbaut

Natur und Landschaft - Fotos

  • Hochlagenlandschaft auf der Haid bei Hirschbach, mit Spätmahdwiese.

    Quelle: K. Nadler/TB Haug

    Hochlagenlandschaft auf der Haid bei Hirschbach, mit Spätmahdwiese.

  • Intensivste Landnutzung in St. Ulrich.

    Quelle: K. Nadler/TB Haug

    Intensivste Landnutzung in St. Ulrich.

  • Starke Siedlungsentwicklung entlang von Hauptverkehrsachsen: Bimberg/Anzing bei St. Martin.

    Quelle: K. Nadler/TB Haug

    Starke Siedlungsentwicklung entlang von Hauptverkehrsachsen: Bimberg/Anzing bei St. Martin.

  • Weithin einförmige, trocken gelegte Intensivwiesen nehmen frühere Standorte von Feuchtwiesen mit ihren Wiesengräben ein; Fraunschlag - Haselbach bei Altenfelden.

    Quelle: K. Nadler, TB Haug

    Weithin einförmige, trocken gelegte Intensivwiesen nehmen frühere Standorte von Feuchtwiesen mit ihren Wiesengräben ein; Fraunschlag - Haselbach bei Altenfelden.

  • Von sehr erschwerten Bewirtschaftungsbedingungen geprägte Talschlucht der Kleinen Mühl in Doppl bei Altenfelden

    Quelle: K. Nadler, TB Haug

    Von sehr erschwerten Bewirtschaftungsbedingungen geprägte Talschlucht der Kleinen Mühl in Doppl bei Altenfelden.

  • Blick von Oberzeiß - Gsteinet über die Feldaistsenke zu den Bergen der Nachbar-Raumeinheit ANK (hinten)

    Quelle: K. Nadler/TB Haug

    Blick von Oberzeiß - Gsteinet über die Feldaistsenke zu den Bergen der Nachbar-Raumeinheit ANK (hinten).

 

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