Maßnahmen zur Verbesserung der Trinkwasserversorgung bei Trockenheit

Beitrag für die Verbesserung der Trinkwasserversorgung bei Trockenheit

Wer wird gefördert?

 

Auf Grund der Trockenheit im Herbst 2018 und Frühjahr 2019 und bedingt durch den Klimawandel kam es bei vielen Wasserversorgern zu großen Problemen, dass sie das benötigte Trinkwasser zur Verfügung stellen konnten. Darum werden öffentliche Wasserversorger (Gemeinden, Wasserverbände und Wasser­genossenschaften), die im eigenen Namen und auf eigene Rechnung öffentliche Wasserversorgungsanlagen aus diesem Grund errichten oder in diese reinvestieren, gefördert.

Was wird gefördert?

  • Wassergewinnungsanlagen, z.B. die Neuerrichtung oder die Anpassung von Brunnen, Quellen und Sonderbauwerken sowie die Investition in ein 2. Standbein aufgrund von Trockenheitsproblemen.
  • Verbindungsleitungen zwischen öffentlichen Wasserversorgern
  • die Erschließung von Objekten mit bestehender Einzel- oder Gemeinschaftswasser­versorgungsanlagen durch einen öffentlichen Wasserversorger
  • Standorterkundungen, Erkundungsbohrungen, u.ä.
  • Maßnahmen in Zusammenhang mit Wasserverlustanalysen

Wie wird gefördert?

  • Der Förderantrag ist vor Baubeginn dem Amt der Oö. Landesregierung, Abteilung Wasserwirtschaft – Trinkwasser und Abwasser, zu übermitteln.
  • Die Landesförderung wird in Form von Beiträgen gewährt.
  • Der Beitrag wird nach erfolgter Prüfung der Endabrechnung ausbezahlt.

 

 

Wie hoch ist die Förderung?

  • Unter Berücksichtigung von Fördermitteln auf Basis der „regulären“ Landesförderung beträgt die gesamte Förderung max. 50 % der förderfähigen Investitionskosten.
  • Die Förderhöhe ist wie folgt begrenzt:
  • Förderhöhe beträgt zumindest 1.000 Euro
  • Die maximal Förderhöhe ist mit 25.000 Euro gedeckelt

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein?

  • Die Maßnahmen fügen sich schlüssig nachvollziehbar und widerspruchsfrei in das vorliegende Trinkwasserversorgungskonzept der Standortgemeinde ein.
  • Die „reguläre“ Bundes- und Landesförderung ist in voller Höhe auszunutzen.
  • Eine allenfalls erforderliche wasserrechtliche Bewilligung ist vor Beantragung der Förderung zu erwirken.

Abwicklung / Antragstellung

Das Förderungsansuchen ist formlos mit dem Hinweis auf eine Beantragung von  Fördermittel „Trockenheit“ unter Anschluss nachfolgender Unterlagen an das Amt der Oö. Landes­regierung zu richten:

  • Beschreibung der bestehenden Versorgung (Anlagen, Alter, versorgte Objekte/Personen/Betriebe, Sonstige Anmerkungen)
  • Versorgungsproblem im Konnex mit „Trockenheit“
  • Geplante Maßnahmen
  • Kostenschätzung
  • Bauzeitplan
     

Weiterführende Informationen

Wenn Sie Fragen dazu haben, wenden Sie sich bitte an: