Allgemeine Fischereiförderung (Besatz, fischereiwissenschaftliche Untersuchungen)

Mit einem nicht rückzahlbaren Zuschuss werden Projekte und Maßnahmen zur Verbesserung des Lebensraums für Wassertiere, der Besatz mit seltenen bzw. bedrohten heimischen gewässertypspezifischen Fisch-, Muschel- und Krebsarten, die Stützung und Wiederansiedlung lokaler autochthoner Bestände und wissenschaftliche Projekte mit Bezug zur Fischereiwirtschaft und -ökologie (keine Grundlagenforschung) gefördert.

Wer wird gefördert?

Oö. Landesfischereiverband, Oö. Fischereireviere, Vereine mit Fischwässern in Oberösterreich, Bewirtschafter/innen von Fischwässern in Oberösterreich

Was wird gefördert?

 

  • Projekte und Maßnahmen zur Verbesserung des Lebensraumes von Wassertieren und der fischereilichen Verhältnisse in Gewässern (z.B. der Einbau von Strukturelementen in regulierten Fließgewässern und Fischaufstiegshilfen, usw.)
  • Artenschutzprogramme
  • Besatzmaßnahmen mit seltenen bzw. bedrohten heimischen gewässertypspezifischen Fisch- Muschel- und Krebsarten zum Zweck der Wiederansiedlung / Bestandsstützung (auch mit wissenschaftlicher Begleitung)
  • wissenschaftliche Projekte mit Bezug zur Fischereiwirtschaft und -ökologie (keine Grundlagenforschung)
  • Monitoring von Fischbeständen
  • Initiativen für den Erhalt autochthoner Fisch-, Krebs- und Muschelbestände

 

Wie wird gefördert?

nicht rückzahlbarer Zuschuss aus Landesmitteln 

Förderung von Besatzmaßnahmen und Initiativen:
bis zu 40 % der Kosten, max. € 4.000,00 pro Jahr
Förderuntergrenze € 400,00

Förderung von Initiativen und Projekten:
die Antragstellung hat vor Projektbeginn zu erfolgen
bis max. 40 % der Kosten (Festlegung der Förderhöhe erfolgt mittels gutachtlicher Einzelfallbeurteilung)
Förderuntergrenze € 400,00

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein?

  • Das Projekt muss den Förderungszielen entsprechen.
  • Die Finanzierbarkeit muss gesichert sein.
  • Die Wirtschaftlichkeit (Nutzen) des Vorhabens muss gewährleistet sein.
  • Andere öffentliche Fördermittel müssen bei Antragstellung bekanntgegeben werden.
  • Die Förderungserklärung muss vor Auszahlung der Förderung vorliegen.
  • Als Verwendungsnachweis sind Rechnungen, etwaige Eigenleistungsaufstellungen und Zahlungsbelege (Umsatzlisten, Auftragsbestätigungen - auch Kopien oder Online) vorzulegen. Bei Besatzförderungen können Rechnungen anerkannt werden, deren Datum max. 24 Monate vor Antragseingang liegt. Rechnungen können aufgrund der Übergangsregelung mit Datum ab 01.10.2021 berücksichtigt werden.
  • Bei Initiativen zur Stützung lokaler Fischpopulationen, bei wiss. Projekten und bei der Verbesserung des Lebensraumes ist der Antrag vor Projektbeginn mit einer Projektbeschreibung (Gesamtkosten, Eigenleistungen, Laufzeit, Zweck,...) einzubringen
  • Es darf bei wasserbaulichen Maßnahmen kein behördlicher Auftrag bzw. keine Verpflichtung zur Anpassung auf Basis einer gesetzlichen Bestimmung (z.B. WRG) bestehen; das Projekt muss zudem die erforderlichen Bewilligungen (z.B. wasser- und naturschutzrechtlich) aufweisen.

Abwicklung / Antragstellung

Der Antrag ist mittels Formular an die Abteilung Land- und Forstwirtschaft zu richten.

Die Auszahlung erfolgt nach Maßgabe der Verfügbarkeit der Fördermittel nach Abrechnung durch die Abteilung Land- und Forstwirtschaft beim Amt der Oö. Landesregierung.

Formular

Wenn Sie Fragen dazu haben, wenden Sie sich bitte an: