Monatsbericht November 2025

Zusammenfassung der Messergebnisse aus dem Luftmessnetz für den Berichtszeitraum.

Meteorologische Bedingungen

Der November 2025 war rückblickend etwas zu kühl und vor allem auf den Bergen sehr sonnig. Die Niederschlagsbilanz war hingegen ausgeglichen. Vor allem in der ersten Novemberhälfte lagen die Temperaturen in den Tal- und Beckenlagen aufgrund des Nebels nahe oder nur leicht über dem Niveau, das zu dieser Jahreszeit typisch ist. In den höheren Lagen und in den Gipfelregionen war es bis dahin deutlich zu warm. Das Inversionswetter wurde um den 16. November durch einen arktischen Kaltluftvorstoß abgelöst. Mit diesem ging die Temperatur in allen Höhenlagen deutlich zurück. Die niedrigste Temperatur wurde am 23. November in Liebenau (845 m) mit -17,2 °C gemessen, während die höchste Temperatur am 1. November in Windischgarsten (600 m) noch mit 20,5 °C erreicht wurde. Zusammengefasst war der November 2025 im Flächenmittel um -1,3 °C kälter als das Mittel der Jahre 1991-2020.

Im November gab es tendenziell wenig Niederschlagstage, allerdings gab es an diesen Tagen verbreitet und ausgiebige Niederschläge. Am 18. November gab es auch den ersten stärkeren Schneefall in den Bergen. Die Schneefallgrenze sank bis in höhere Täler. Danach begann auch in den Niederungen eine frühwinterliche Phase. Im landesweiten Mittel entsprach die Niederschlagsmenge dem Klimamittel. Die höchste Monatsniederschlags-menge wurde mit 120 Litern pro Quadratmeter am Feuerkogel gemessen, die geringste mit 43 Litern pro Quadratmeter an der Wetterstation in Freistadt.

Obwohl es in der ersten Monatshälfte in den Niederungen eine Reihe von Hochnebeltagen gab, gab es nur im Zentralraum etwas weniger Sonnenschein als üblich. Die inneralpinen und höheren Lagen des Mühlviertels waren von der Sonne besonders begünstigt. Die Ausbeute der Sonnenscheindauer lag im Flächenmittel weitgehend über dem vieljährigen Mittel (Abw. +20 %). Mit 131 Sonnenstunden war, wie könnte es auch anders sein, der Feuerkogel (1618 m) der sonnigste Ort im Land.

Die höchste Windgeschwindigkeit wurde am 17. November in Wolfsegg am Hausruck an der GSA-Messstelle mit 70 km/h verzeichnet.

Schadstoffbelastungen

Im November 2025 kam es in unserem Überwachungsgebiet zu keiner Überschreitung von Grenzwerten des Immissionsschutzgesetz – Luft und auch zu keiner Überschreitung der Informationsschwelle des Ozongesetzes.
 

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