Amt der Oö. Landesregierung
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Ausbau von ReVital-SHOPS und Aufbereitungsbetrieben in Oberösterreich

Das bestehende Netzwerk an Sammel-, Aufberei­tungs- und Vertriebsstandorten in soll verdichtet werden, um die Marke ReVital noch stärker zu etablieren.

Wer wird gefördert?

Gefördert werden

  • vorrangig Vereine
  • gemeinnützige Institutionen
  • sozialökonomische Betriebe oder
  • von diesen gegründete Organisationen als Lizenznehmer des LAV

 

NICHT gefördert werden Betriebe mit marktbestimmter Tätigkeit (EU-Wettbewerbsrecht).

Was wird gefördert?

Investitionskosten zur Adaptierung und Einrichtung von

  1. ReVital Betriebsstätten oder
  2. Aufbereitungsbetrieben zur Vorbereitung der Wiederverwendung von Waren, die in ReVital Betriebsstätten verkauft werden,
  3. seit mindestens fünf Jahren bestehende ReVital-Vertriebsstätten oder Aufbereitungsbetriebe
  4. Ankauf von neuen EURO VI Transportfahrzeugen

 

Anerkennbare Kosten:

  • Adaptierungsmaßnahmen (bauliche Maßnahmen)
  • Schulungskosten für die Berechtigung zur abfallrechtlichen Geschäftsführerin bzw. zum abfallrechtlichen Geschäftsführer
  • Shopeinrichtung, Büro-, Werkstatt- sowie Lagerausstattung (z.B. Regale, Registrierkasse, Büro­möbel, Computer inkl. Zubehör, Werkzeuge, Prüfgeräte, Prüfstände, Arbeitsbühnen Waage etc.), Modernisierung der  Warenpräsentation (wie z.B. zeitgemäße Beleuchtung durch LED, Schaufenstergestaltung etc.),
  • Optimierung mit fraktionsspezifischen Registrierkassen, Waagen, Software Entwicklung für Warenflussdokumentation, Internet Anschluss für elektronischen Datenaustausch, etc.)
  • Lagercontainer, Sammelbehälter
  • ReVital Werbemittel (z.B. Shoptafel, Papiertragetaschen, Hinweistafeln, Deckenhänger, Aufkleber, Werbeanhänger, Autoaufkleber, Fahnen, Ständer etc.)

 

Nicht anerkennbare Kosten:

  • Personalkosten jeder Art
  • Laufende Aufwendungen (Miete, Strom, Betriebskosten etc.)
  • Grundstückskosten

Wie wird gefördert?

  • Schaffung eines neuen Aufbereitungsbetriebes: 75 Prozent der Nettoinvestitionskosten für die Adaptierung und Einrichtung, jedoch maximal 50.000 Euro pro Aufbereitungsbetrieb.
  • Schaffung einer neuen ReVital-Vertriebsstätte von „ReVital Shop“ laut Lizenzvertrag: 60 Prozent der Nettoinvestitionskosten für die Adaptierung und Einrichtung, jedoch maximal 35.000 Euro pro ReVital-Shop.
  • Schaffung einer neuen ReVital-Vertriebsstätte von „ReVital Shop Partnern“ laut Lizenzvertrag: 60 Prozent der Nettoinvestitionskosten für die Adaptierung und Einrichtung, jedoch maximal 20.000 Euro pro „ReVital Shop Partner“.
  • Optimierung und Modernisierung von seit mindestens fünf Jahren bestehenden ReVital-Vertriebsstätten oder Aufbereitungsbetrieben zum Zwecke einer besseren Verkaufspräsentation (wie z.B. Optimierung der Beleuchtung, Schaufenstergestal­tung etc.): 70 Prozent der Nettoinvestitionskosten maximal 5.000 Euro. Die Mindestinvestitionskosten betragen 1.000 Euro.
  • Ankauf von Transportfahrzeugen: 40 Prozent der Nettoinvestitionskosten, jedoch maximal 15.000 Euro für den Ankauf von neuen EURO VI Transportfahrzeugen pro ReVital Vertriebsstätte bzw. Aufbereitungsbetrieb.

 

Hinweis:

  1. Sind Antragsteller im Sinne des Umsatzsteuergesetzes nicht zum Vorsteuerabzug berechtigt, ist die Förderung mit Umsatzsteuer zu bemessen.

  2. Die eingereichte Maßnahme darf von keiner weiteren Landesstelle unterstützt werden.

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein?

Allgemeine Bedingungen:

  • Positive Beurteilung des Landesabfallverbandes als derzeitiger ReVital-Projektkoordinator zu den einzelnen Anträgen zum Ausbau neuer Standorte unter Berücksichtigung des von der ReVital-Koordinierung entwickelten Ausbaukonzeptes bis 31.12.2019
  • Vollinhaltliche Anerkennung und Einhaltung der Richtlinie zur Umweltförderung in Ober­österreich bzw. den Allgemeinen Förderungsrichtlinien des Landes Oberösterreich, jeweils in der geltenden Fassung
  • Unterzeichneter Markenlizenzvertrag mit dem LAV als Lizenzgeber
  • Mindestbetriebsdauer von 5 Jahren der geförderten Investition
  • Barrierefreier Zugang (gilt nur für Verkaufsräume)

 

Abfallwirtschaftliche Bedingungen:

  • Öffnungszeiten: mindestens 30 Stunden pro Woche
  • Vorlage der erforderlichen Erlaubnis gemäß AWG in der geltenden Fassung für Shopbetreiber und Aufbe­reitungsbetriebe, die nicht gefährliche und/oder gefährliche Abfälle (falls auch Bildschirm­geräte und gemischt gesammelte Kleingeräte bzw. Kühlgeräte aus ASZ abgeholt und behandelt werden) sammeln und/oder behandeln
  • vom  LAV positiv beurteilte Jahresberichte
  • vom LAV positiv beurteilte Nachweise über den gegenseitigen Fachaustausch der Aufbereitungspartner, z.B. Know-how Transfer mit Leitfäden, Arbeitsroutinen für Prüfung und Reparatur, Synergien mit ehrenamtlichen Aktivitäten und kleinen Fachbetrieben

Erforderliche Unterlagen

Vor Beginn:

  • Antragsformular Land (vollständig ausgefüllt und firmenmäßig unterfertigt)
  • Beschreibung der Maßnahmen
  • Geschätzte Kosten und Zeitplan
  • Stellungnahme des Landesabfallverbandes

 

Nach Fertigstellung:

  • Rechnungszusammenstellung
  • Rechnungsbelege und Zahlungsbestätigungen
  • Vorlage aller erforderlichen die geförderte Maßnahme betreffenden behördlichen Ge­nehmigungen und Bewilligungen
  • bei Transportfahrzeugen:
    • Foto
    • Typenschein
    • Zulassungsschein

 

Anmerkung: Rechnungen können nur im Leistungszeitraum des Genehmigungsjahres bzw. nach festgelegter Frist anerkannt werden.

 

Weitere Unterlagen sind bei Bedarf der Förderstelle vorzulegen. Alle angeführten Unterlagen sind elektronisch per E-Mail an foerderungsantrag.us.post@ooe.gv.at zu übermitteln.

Abwicklung / Antragstellung

Die einfache und schnelle Abwicklung Ihrer Förderungsanträge ist ein wesentlicher Aspekt unserer Arbeit. Damit dieses gemeinsame Ziel erreicht werden kann, möchten wir für die betreffenden Maßnahmen die optimale Antragstellung und Durchführung aufzeigen:

 

Antragstellung

Der Förderungsantrag ist VOR Durchführung der Maßnahme an die Förderstelle des Landes Oberösterreich zu senden. Sämtliche notwendigen Unterlagen für die Beurteilung der Förderungsfähigkeit Ihrer Investition sind mit dem Antrag zu übermitteln. Das Fehlen von Unterlagen verzögert die Bearbeitung des Antrages.

 

Beurteilung

Die Mitarbeiterinnen bzw. Mitarbeiter des Förderungsteams prüfen gemeinsam mit den Fachexpertinnen bzw. Fachexperten die Vollständigkeit der Unterlagen und Einhaltung der Kriterien. Nach Abschluss der Kontrolle wird ein auf Basis der prognostizierten Kosten vorläufiger Fördervorschlag erarbeitet.

 

Genehmigung

Nach Genehmigung durch das zuständige Landesregierungsmitglied oder die Landes­regierung wird Ihnen der vorläufige Fördervorschlag übermittelt.

 

Auszahlung

Auf Basis eines begründeten Antrages können 50 Prozent der genehmigten Förderung vor endgültiger Umsetzung der Maßnahme ausbezahlt werden. Nach Umsetzung der Maßnahmen und Vorlage der Rechnungen sowie aller notwendigen Unterlagen wird der endgültige Förderbetrag errechnet und die restlichen Fördermittel auf das von Ihnen angegebene Konto überwiesen. Sollten die tatsächlichen Abrechnungskosten geringer sein als in der Kostenschätzung angenommen, so reduziert sich die Förderung aliquot.

Laufzeit

1. April 2016 bis 31. Dezember 2019 und nach Maßgabe der vorhandenen finanziellen Mittel.

 

Formular

Wenn Sie Fragen dazu haben, wenden Sie sich bitte an:

Amt der Oö. Landesregierung • 4021 Linz, Landhausplatz 1 • Telefon (+43 732) 77 20-0 • E-Mail post@ooe.gv.at