Aktionsprogramm Leerstands- und Brachflächenrevitalisierung, Orts- und Stadtkernbelebung

Durch die Aktivierung von Leerständen und Brachflächen will das Land Oö. Orts- und Stadtkernbelebung unterstützen und entsprechend der Oö. Raumordnungsstrategie die Möglichkeit der Siedlungsentwicklung nach innen forcieren.

Aktionsprogramm Leerstands- und Brachflächenrevitalisierung, Orts- und Stadtkernbelebung

Koordinierungsstelle in der Abteilung Raumordnung als zentrale Ansprechstelle

Damit alle Betroffenen, ob Gemeinden oder auch Eigentümer/innen möglichst unkompliziert eine kompetente Anlaufstelle erhalten, wurde in der Abteilung Raumordnung des Landes eine Koordinierungsstelle zur Leerstands- und Brachflächenrevitalisierung, eingerichtet, die als zentrale Ansprechstelle fungiert.

Kontakt:

Maria Pühringer, MSc

Tel.: 0732 7720-14841

maria.puehringer@ooe.gv.at

 

Unterstützungsmöglichkeiten im Rahmen von Förderungen

Um vor allem jene Objekte zu aktivieren, die im Hinblick auf die Belebung der Orts- und Stadtkerne den größten Hebel bieten und um die in Folge erforderlichen Investitionen möglichst zielgerichtet entwickeln zu können, sind entsprechende strategische Überlegungen der jeweiligen Gemeinden/Städte im Vorfeld anzustellen. Für die Entwicklung (interkommunaler) „Konzepte zur Aktivierung von Leerstand, Nachnutzung von Gebäudebrachen, Entwicklung von Orts- und Stadtkernen“ wird eine Förderung gewährt.

Aufbauend auf den Konzepten bestehen darüber hinaus Möglichkeiten zur Förderung investiver Umsetzungsmaßnahmen in den Bereichen Revitalisierung von Leerständen mit öffentlichnaher oder betrieblicher Nachnutzung sowie Revitalisierung von (betrieblichen) Brachflächen (Abriss). Antragstellungen können hier sowohl durch öffentliche als auch durch private Projektträger und Projektträgerinnen erfolgen.

Ebenfalls gefördert werden kann die Erstellung digitaler Objektzwillinge. Anhand des digitalen Objektzwillings wird eine fundierte Aussage zur Qualität eines Objekts ermöglicht und es steht den jeweiligen Projektträgern und Projektträgerinnen ein nutzungsfähiges Datenpaket u.a. mit einem 3D-Modell (BIM - „building, information modeling“) zur Verfügung.