Amt der Oö. Landesregierung
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Landwirtschaftliche Fachschulen

In Oberösterreich werden 15 landwirtschaftliche Fachschulen mit den Fachrichtungen Gartenbau, Ländliches Betriebs- und Haushaltsmanagement, Landwirtschaft und Pferdewirtschaft geführt.

Landwirtschaftliche Fachschulen sind berufsbildende mittlere Schulen.

In Oberösterreich werden an 15 landwirtschaftlichen Fachschulen folgende Fachrichtungen, die einem landwirtschaftlichen Beruf entsprechen, geführt:

  • Gartenbau: 1 Schulstandort
  • Ländliches Betriebs- und Haushaltsmanagement: 8 Schulstandorte
  • Landwirtschaft: 9 Schulstandorte
  • Pferdewirtschaft: 1 Schulstandort

Darüber hinaus werden regionale Ausbildungsschwerpunkte und Schulversuche angeboten.

Aufnahmevoraussetzungen
Erfüllung der ersten 8 Jahre der allgemeinen Schulpflicht
Fachschuleignung

Ausbildungsdauer
Je nach Fachrichtung drei oder vier Jahre

Internat
Alle landwirtschaftlichen Fachschulen werden als Internatsschulen geführt.

Abschlüsse - Berechtigungen - Anrechnungen
Der Abschluss einer mindestens dreijährigen landwirtschaftlichen Fachschule ersetzt die Facharbeiterprüfung im jeweiligen landwirtschaftlichen Beruf.

Der Fachschulabschluss ersetzt die Unternehmerprüfung im Rahmen einer Meisterprüfung.

Anrechnungsmöglichkeit von Schulzeiten auf anschließende Lehrzeiten.

Anerkennung von Fachschulabschlüssen für außerlandwirtschaftliche Berufsqualifikationen.

Übertrittsmöglichkeit in maturaführende Schulen.

Lehrplan aller Fachrichtungen

Weiterführende Informationen

Einkommensbericht 2017

Anmerkungen:

Bei einzelnen in der Tabelle nicht angeführten Werten innerhalb der Verwendungs- bzw. Entlohnungsgruppen betrug die Anzahl nur wenige Personen, weswegen im Sinne des gesetzlichen Auftrags, wonach Rückschlüsse auf Einzelpersonen nicht möglich sein dürfen, eine gesonderte Darstellung hinsichtlich dieses Personenkreises unterbleibt.
Das jeweils dargestellte Gesamtarbeitsentgelt wurde als Brutto-Jahreseinkommen ermittelt.
Die Berechnung erfolgte als arithmetisches Mittel und als Medianwert.

Außerdem erfolgte die Darstellung der Entgelte arbeitszeitbereinigt (Teilzeitbeschäftigung wurde auf Vollzeitbeschäftigung hochgerechnet und unterjährige Beschäftigung auf ganzjährige Beschäftigung).

Die Daten des Einkommensberichts 2017 zeigen, dass Frauen in den landwirtschaftlichen Berufs- und Fachschulen gesamthaft betrachtet um 1,5 % (Mittelwert) bzw. 2,6 % (Medianwert, jeweils des Bruttojahreseinkommens) weniger als Männer verdienen.
Gegenüber den Daten für das Jahr 2016 (3,4 % weniger beim Mittelwert und 5,4 % weniger beim Medianwert) kann festgestellt werden, dass sich die Differenz neuerlich verkleinert hat. Dieser Trend hält erfreulicherweise bereits seit einigen Jahren an.

Die nach wie vor gegebene Differenz ist unter anderem durch folgende Faktoren begründet:

  • Das Durchschnittsalter der weiblichen Lehrkräfte liegt um 2,7 % unter jenem der männlichen Lehrkräfte.
    Die durch Kinderbetreuung bedingten Karenzurlaube betreffen überwiegend jüngere weibliche Lehrkräfte in tendenziell niedrigeren Gehaltsstufen, für deren Vertretung sich dann wieder eher jüngere Lehrkräfte interessieren.
  • Das Pensionsantrittsalter der männlichen Lehrkräfte (2017: durchschnittlich mit 62 Jahre) liegt höher als jenes der weiblichen Lehrkräfte (2017: durchschnittlich 58,33 Jahre), wodurch sich männliche Lehrkräfte länger in den höheren Gehaltsstufen befinden.

Weiterführende Informationen

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