Video
Dieses Video zeigt Teile von der 4. Öffentlichen Sitzung.
Man sieht verschiedene Menschen: Vortragende, Besucherinnen und Besucher, Helferinnen und Helfer und Mitglieder vom Monitoringausschuss Oberösterreich.
Man sieht auch das inklusive Ensemble von der Landesmusikschule Alkoven.
Das Video zeigt gut: So läuft eine solche Veranstaltung ab.
Dauer: 02:35 Minuten.
4. Öffentliche Sitzung des Oö. Monitoringausschusses
Wie verändert Digitalisierung das Leben von Menschen mit Behinderungen? Und welche Chancen – aber auch Risiken – bringt Künstliche Intelligenz mit sich? Mit diesen Fragen beschäftigte sich am 17.03.2026 die 4. Öffentliche Sitzung des Oö. Monitoringausschusses im Ursulinenhof in Linz.
Rund 160 Teilnehmerinnen und Teilnehmer – darunter Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen, Vortragende, Interessierte und Assistenzpersonen – nutzten die Veranstaltung für Austausch, Information und Diskussion. Deutlich wurde dabei vor allem eines: Digitalisierung ist längst Teil des Alltags – und sie entscheidet zunehmend über gesellschaftliche Teilhabe.
Zwischen Selbstbestimmung und neuen Barrieren
In mehreren Vorträgen wurde gezeigt, wie digitale Technologien den Alltag erleichtern können. Anwendungen, die Texte vorlesen, Gespräche in Echtzeit untertiteln oder komplexe Inhalte verständlich aufbereiten, eröffnen neue Möglichkeiten für mehr Selbstständigkeit. Auch im Arbeitsleben entstehen durch Homeoffice und digitale Assistenzsysteme neue Chancen.
Gleichzeitig wurde aber auch vor neuen Formen der Ausgrenzung gewarnt. Wenn digitale Systeme nicht barrierefrei gestaltet sind oder Künstliche Intelligenz auf fehlerhaften Daten basiert, können Menschen mit Behinderungen benachteiligt werden – oft ohne es sofort zu bemerken. Die Frage der Barrierefreiheit wird damit zur zentralen Voraussetzung für echte Inklusion.
Rechte sichern – auch im digitalen Raum
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem Schutz vor Diskriminierung. Gerade dort, wo automatisierte Systeme Entscheidungen treffen – etwa bei Bewerbungen oder Behördenverfahren – besteht das Risiko, dass bestehende Ungleichheiten verstärkt werden.
Die Bedeutung klarer gesetzlicher Rahmenbedingungen wurde daher mehrfach betont. Neue Regelungen auf europäischer Ebene (sogenannter "AI-Act der EU") sollen sicherstellen, dass Grundrechte gewahrt bleiben und Technologien verantwortungsvoll eingesetzt werden. Entscheidend bleibt jedoch die Kontrolle durch den Menschen.
Technik, die den Menschen unterstützt
Neben grundsätzlichen Fragen wurden auch konkrete Beispiele aus der Praxis vorgestellt. Sie zeigten, wie Technologie gezielt eingesetzt werden kann, um Lebensqualität zu verbessern.
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