LR Kaineder: Bevölkerung leidet unter aktueller Hitzewelle – Land unterstützt Gemeinden bei Maßnahmen zur Klimawandel-Anpassung

Landeskorrespondenz

(Presseaussendung vom 21.7.2022)

Im Zuge der aktuellen Hitzewelle in Europa sind alleine in Portugal mehr als 1000 Menschen verstorben, hektarweise Wälder verbrennen jeden Tag und die Seen, Flüsse und Bäche trocknen aus. Das alles ist eine Folge der von Menschen verursachten Klimakrise und internationale Forscher/innen sind sich einig, dass solche Hitzewellen in Zukunft häufiger werden. Auch Oberösterreich bleibt von der derzeitigen Hitze nicht verschont, besonders vulnerable Gruppen leiden am meisten bei den Temperaturen weit über 30 Grad. 

„Kinder, ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen leiden besonders unter hohen Temperaturen. Auch Haus- und Nutztiere können sich oft nur schwer auf brütende Hitze einstellen. Wir müssen alle Hebel in Bewegung setzen, um die Klimakatastrophe zu verhindern und die Auswirkungen der Klimakrise zu mildern, damit auch nachfolgende Generationen noch einen lebenswerten Planeten vorfinden“, ist sich Umwelt- und Klima-Landesrat Stefan Kaineder sicher.

Gemeinden, die investive Maßnahmen zur Anpassung an die Auswirkungen des Klimawandels setzen, werden vom Land Oberösterreich mit bis zu 20.000 Euro Förderung unterstützt. Vom Land geförderte Maßnahmen sind etwa 

•    die Pflanzung von heimischen Bäumen zur Beschattung, 
•    bienenfreundliche Dachbegrünung, 
•    baulicher Schutz vor Sonneneinstrahlung, 
•    die Installation von öffentlich zugänglich Trinkwasserspendern (z.B. auf Spielplätzen)
•    die Möblierung von hitzegeschützten Bereichen im erheblich frequentierten öffentlichen Raum zur Steigerung der Aufenthaltsqualität dieser Orte (z. B. Sitzgelegenheiten, Pergolen, Sonnenschutz).

„Es ist immens wichtig, die Gemeinden bei diesen Maßnahmen zu unterstützen und durch die Förderung auch Anreize für weitere Verbesserungen im Sinne der Bevölkerung zu setzen. Jeder Baum im öffentlichen Raum ist eine Investition in die Lebensqualität unserer Kinder und Enkelkinder“, so Landesrat Kaineder abschließend.

Alle Informationen zum Förderprogramm gibt es unter:

https://www.land-oberoesterreich.gv.at/236810.htm

 

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