LR Steinkellner: Ein Führerschein ist als Privileg und nicht als Recht zu begreifen

Landeskorrespondenz

Geistige Reife und Respekt vor den gültigen Gesetzen sind Grundvoraussetzung für den Erwerb eines Führerscheins

 

(Presseaussendung vom 17.7.2019)

Ein Video sorgt aktuell in den sozialen Medien für Aufsehen. Darauf zu sehen ist ein 33 jähriger, afghanischer Fahrschüler, der das Fahrschulauto als Rennwagen missbraucht. Rund eine Viertelstunde lang driftet jener mit quietschenden Reifen auf dem Übungsparcours herum. Ergebnis der Irrfahrt waren kaputte Reifen und verglühte Bremsscheiben. Von der unberechenbaren Situation überfordert, gingen die anderen Prüflinge, die Prüfer und die Mitarbeiter der Fahrschule selbst hinter Autos auf dem Übungsplatz in Deckung. Die Begründung des zuvor bereits zweimal durchgefallenen Fahrschülers, der einen afghanischen Führerschein besitzt, war laut eigenen Angaben, dass er allen zeigen wollte, wie gut er Autofahren könne.

 

„Die Fähigkeit ein Auto zu lenken ist im Zusammenspiel mit der dafür nötigen, geistigen Reife die Grundvoraussetzung einen Führerschein zu erwerben. Auch wenn bereits Fahrgenehmigungen aus anderen Ländern und Kulturen existieren, ist die Fahrerlaubnis nicht als Recht sondern als Privileg zu verstehen“, unterstreicht LR Steinkellner.