LR Hiegelsberger: Bienen schützt man nicht durch Einzelmaßnahmen, Alleingänge und Parteipolitik – Ganzheitliche Maßnahmen sind gefragt

Landeskorrespondenz

(Presseaussendung vom 29.6.2017)

„Die Leistungen des Agrarressorts des Landes Oberösterreichs für die Bienen sind hinlänglich kommuniziert. Wir arbeiten bewusst und gezielt an ganzheitlichen und langfristigen Strategien zum Schutz unserer Bienen und nicht an populären Einzelmaßnahmen. Bauern und Bienen brauchen einander in natürlichen Kreisläufen. Es kann also auch aus Sicht der Landwirtschaft nicht genug Initiativen für Bienen, Imkerei, Landbewirtschaftung und Biodiversität geben. Dennoch müssen alle Maßnahmen ineinander greifen und ganzheitlich gesetzt werden“, so Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger.

 

Für den Agrar-Landesrat ist es wesentlich ganzheitliche Schritte zu setzen, anstelle von Einzelaktionen, weshalb der zusätzliche Unterausschuss auf Vorschlag des Landesrates mit fachlicher Expertise noch vor der Sommerpause umgesetzt wird.

 

„Wir laden alle Parteien ein, sich gezielt am Schutz der Biene zu beteiligen, anstelle parteipolitischen Populismus auf dem Rücken unserer Bienen auszutragen. Es wurde von allen Parteien beschlossen, dass wir 2017 das unabhängige und weisungsfreie Bienenzentrum einsetzen. Und daran wird intensiv gearbeitet. Hier ist auch die interdisziplinäre Vernetzung auf nationaler und europäischer Ebene entscheidend. Um die Biene zu schützen, können wir uns keine Einzelmaßnahmen und Alleingänge erlauben. In Oberösterreich setzen wir auf unabhängige Beratung und Bildung. Die Thematik der Bienen hängt an der Biodiversität und Gestaltung des Lebensraumes. Fachliche Expertise ist daher unumgänglich. Dies zeigen auch unsere bisher umgesetzten Initiativen, die beispielsweise auf die Sensibilisierung der Gemeinden hinsichtlich ökologisch hochwertiger Bienenweiden durch die Broschüre BLÜHENDER LEBENSRAUM erfolgen“, so Hiegelsberger.