Neue NIG-Empfehlung: Altersgrenze für Auffrischung auf 60 Jahre gesenkt

Landeskorrespondenz

(Presseaussendung vom 10. August 2022)

Neu zugelassener Impfstoff von Valneva in Kürze auch in Österreich verfügbar. Eine Vormerkung ist bereits möglich

Entsprechend der aktuellen Empfehlung des Nationalen Impfgremiums (NIG) wird der Fokus des Impfangebots zur Auffrischung nun auf die Gruppe der über 60-Jährigen ausgeweitet. „Wir wollen angesichts der möglicherweise bevorstehenden Corona-Herbstwellen insbesondere ältere und vulnerable Menschen schützen. Die Herabsetzung des Alters für die Auffrischung von 65 auf 60 Jahre ist daher ein weiterer Schritt, um uns noch besser auf den Herbst vorzubereiten“, zeigt sich Landeshauptmannstellvertreterin und Gesundheitslandesrätin Mag.a Christine Haberlander zufrieden über die jüngste NIG-Empfehlung. Die Empfehlung zeigt, dass das Land mit seiner aktuellen, gerade auf die Zielgruppe der Über-60-jährigen abgestimmten, Impfkampagne auf dem richtigen Weg ist. 

Zudem sieht sie in der Zulassung von Valneva, einem sogenannten Totimpfstoff, eine gute Chance, um damit auch impfskeptische Menschen anzusprechen. Empfohlen wird dieser vom NIG für 18 bis 50-Jährige. Valneva soll demnach in 2 Dosen im Abstand von 28 Tagen verabreicht werden. Auch bei dem neuen Impfstoff ist anzunehmen, dass nach den beiden Dosen zur Grundimmunisierung eine weitere  Impfungen notwendig sein wird, heißt es dazu vom Nationalen Impfgremium. Entsprechende Empfehlungen dazu werden zum ehestmöglichen Zeitpunkt in Abhängigkeit von der Datenlage ergänzt. Der neue Impfstoff wird voraussichtlich ab Ende August in begrenzter Anzahl in Österreich verfügbar sein. In Oberösterreich gibt es dazu unter corona.ooe.gv.at eine Warteliste. Sobald Valneva auch in Oberösterreich verimpft werden kann, werden die vorgemerkten Personen per SMS informiert. 

Schließlich hält das NIG neuerlich fest, dass nicht auf Variantenimpfstoffe gewartet werden soll. Gerade angesichts drohender Corona-Herbstwellen, sollen die Impfungen gemäß aktueller Empfehlung durchgeführt werden. Die derzeit verfügbaren Impfstoffe seien hoch effektiv in der Vermeidung von Hospitalisierung, Komplikationen und schweren Krankheitsverläufen.