Zweites gemeinsames Arbeitsgespräch mit Gewerkschaften läutete nächste Phase der Dialogtour ein

Landeskorrespondenz

(Presseaussendung vom 31. Mai 2022) 

Bildungsreferentin LH-Stv.in Haberlander: „Der Fokus liegt nun auf der gemeinsamen Ausarbeitung von konkreten Unterstützungsmaßnahmen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen in Kinderbildungs- und –betreuungseinrichtungen“

Da nun die Rahmenbedingungen des Bundes durch Abschluss der neuen 15a-Vereinbarung mit dem Bund feststehen und die erste Runde an Gesprächen im Rahmen der Dialogtour mit Dienstgeber- und Dienstnehmervertretern, Pädagoginnen und Pädagogen sowie mit Vertreter/innen der Ausbildung abgeschlossen ist, fand gestern das bereits zweite gemeinsame Arbeitsgespräch mit den Gewerkschaften GPA und Younion statt. 

„In dieser Phase der Dialogtour sollen nun aufbauend auf den vorangegangenen Gesprächen und den Ergebnissen der 15a- Verhandlungen gemeinsam mit allen Partnern konkrete Unterstützungsmaßnahmen in weiteren Arbeitsgesprächen gemeinsam erarbeitet werden“, führt Bildungsreferentin LH-Stv.in Mag.a Christine Haberlander aus. „Dabei ist mein Ziel ganz klar: Gemeinsam für die beste Betreuung für unsere Jüngsten zu arbeiten, für moderne Kinderbildungs- und –betreuungseinrichtungen sowie für ein Arbeitsumfeld, in dem sich die Pädagoginnen und Pädagoginnen auf das konzentrieren können, was zählt: die Bedürfnisse der Kinder“, so Haberlander weiter. 

Bereits im ersten Arbeitsgespräch mit den Gewerkschaften Ende April wurden viele wichtige Themen diskutiert und oftmals die Schwierigkeit aufgrund unterschiedlicher Zuständigkeiten etwa durch Bund, Land, Gemeinden oder private Rechtsträger und damit einhergehende Zielkonflikte besprochen und schon damals gab es das beiderseitige Bekenntnis dazu, gemeinsam an Lösungen zu arbeiten. Vereinbart wurde unter anderem, sich gemeinsam für ein positives Image, die Attraktivierung der Berufsbilder in den Kinderbildungs- und –betreuungseinrichtungen, sowie für eine Ausbildungsoffensive einzusetzen. Weiters gab es ein Bekenntnis zur Kinderhöchstzahl von 23 und restriktiver Kontrolle bei Überschreitung in Ausnahmefällen.

„Aufbauend auf den vorangegangenen Gesprächen meiner Dialogtour und der neuen 15a- Vereinbarung konnte im gestrigen Arbeitsgespräch mit den Gewerkschaften ein weiterer guter und gemeinsamer Schritt gemacht werden und bereits erste konkretere Lösungsansätze diskutiert werden. Ich bedanke mich bei den Vertreter/innen der beiden Gewerkschaften für das konstruktive Gespräch und es freut mich, dass dabei bereits über einige Punkte eine gemeinsame Sichtweise hergestellt werden konnte. Natürlich sind aber auch noch einige Punkte offen. Noch im ersten Halbjahr soll in einem nächsten Schritt nun ein weiteres großes Arbeitsgespräch mit sowohl Dienstgeber- als auch Dienstnehmervertreter stattfinden, bei dem es darum geht, gemeinsam konkrete Unterstützungsmaßnahmen auszuarbeiten“, so die LH-Stellvertreterin abschließend.