LR Achleitner: Energie-Kostenentlastung des Bundes sollte auch für Betriebe rasch umgesetzt werden

Landeskorrespondenz

(Presseaussendung vom 28. Jänner 2022) 


Wirtschafts- und Energie-Landesrat Markus Achleitner: „Energie-Kostenausgleich der Bundesregierung für Haushalte ist eine wichtige Entlastung und Kaufkraftstärkung – aber auch die Unterstützung insbesondere der produzierenden Unternehmen muss rasch umgesetzt werden“

„Der von der Bundesregierung heute angekündigte Energie-Kostenausgleich für fast alle Haushalte in Österreich ist eine wichtige Entlastung der Menschen angesichts der stark gestiegenen Energiepreise. Zugleich ist es auch eine wichtige Kaufkraftstärkung, die auch der heimischen Wirtschaft zugute kommt. Gerade die produzierenden Betriebe leiden jedoch ebenfalls massiv unter den hohen Energiepreisen, daher ist es wichtig, dass es auch hier rasch zu einer Entlastung kommt. Die von der Bundesregierung angekündigte Vorziehung und Erhöhung der Energieabgaben-Vergütung wäre ein wichtiger Schritt dazu. Auch die geplante Einrichtung eines Transformationsfonds, mit dem alle Unternehmen bei der Umstellung auf erneuerbare Energien unterstützt werden, sollte schnell umgesetzt werden“, stellt Wirtschafts- und Energie-Landesrat Markus Achleitner zu den von der Bundesregierung heute bekanntgegebenen Unterstützungsleistungen aufgrund der hohen Energiekosten fest.

Konkret sollen fast alle heimischen Haushalte einmalig 150 Euro bekommen, Bedürftige zusätzlich noch weitere 150 Euro. Eine weitere Entlastung in Höhe von durchschnittlich 100 Euro pro Haushalt bringt die bereits fixierte Aussetzung der Ökostrompauschale und des Ökostromförderbeitrages.

„Zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Wirtschaft sollte auch die Entlastung der produzierenden Betriebe rasch umgesetzt werden. Denn diese sind  die ebenfalls massiv von den hohen Energiekosten betroffen. Die Bundesregierung hat heute angekündigt, die Vorverlegung der Vorausvergütung der Energieabgaben im Rahmen der Energieabgabenvergütung und zusätzlich die Erhöhung dieser Vorausvergütung auf 25 Prozent zu prüfen. Diese Maßnahme sollte rasch gestartet werden, denn das wäre ein wichtiger Schritt zur Liquiditätssicherung für Produktionsbetriebe“, betont Wirtschafts- und Energie-Landesrat Achleitner. „Gerade aus der Sicht unseres Bundeslandes, in dem es viele energieintensive Betriebe gibt, ist auch die geplante Einrichtung eines Transformationsfonds, mit dem Unternehmen beim Umstieg auf eine nachhaltige Energieversorgung unterstützt werden, sehr zu begrüßen“, unterstreicht Wirtschafts- und Energie-Landesrat Achleitner.