LR Kaineder: Erfolgsprojekt ReVital soll neuen Markenauftritt bekommen – Ideenwettbewerb gestartet

Landeskorrespondenz

Mit der Initiative ReVital hat das Umweltressort gemeinsam mit dem Landesabfallverband und sozialer Beschäftigungsinitiativen vor zwölf Jahren den Schritt in die Kreislaufwirtschaft geschafft: Gute, noch gebrauchsfähige Produkte werden für die weitere Nutzung fit gemacht und zu leistbaren Preisen in den ReVital-Shops verkauft. Mit dreifachem Vorteil: Die Müllberge werden verringert, Arbeitsplätze für Menschen, die es ohnedies schwer genug haben, werden geschaffen und Produkte auf den Markt gebracht, die leistbar sind, aber gleichzeitig hohe Qualitätsstandards erfüllen. Eine Initiative für Abfallvermeidung und Kreislaufwirtschaft, die auch international auf großes Interesse stößt. Für mehr als 480 Personen ist ReVital ein wichtiger Beschäftigungsimpuls. Mittlerweile gibt es in ganz Oberösterreich 25 ReVital-Shops, die darauf ausgelegt sind, die Wiederverwendung von Gegenständen voranzutreiben. Dadurch werden Ressourcen gespart, die Umwelt wird entlastet und ein wichtiger sozialer Beitrag geleistet.

Umweltlandesrat Stefan Kaineder.: „Mit ReVital haben wir in Oberösterreich ein Leuchtturmprojekt im Sinne der Kreislaufwirtschaft und gegen die Wegwerfmentalität etabliert. Was 2009 mit sechs Pilotshops gestartet hat, ist nun eine bedeutende Beschäftigungsinitiative für beinahe 500 Menschen. Mit einem neuen und modernen Markenauftritt wollen wir ReVital zu noch mehr Bekanntheit verhelfen und das sozial- und abfallwirtschaftliche Erfolgsprojekt weiter ausbauen.“

Die Marke „ReVital“ hat laut einer im Juli 2020 durchgeführten Marktforschungsumfrage einen Bekanntheitsgrad von rund 25 Prozent in Oberösterreich. Die zur Bewerbung der Marke eingesetzten Werbe- und Kommunikationsmittel haben seit Projektbeginn zu einer kontinuierlichen Steigerung des Absatzes geführt, sind jedoch in die Jahre gekommen und sollen nun ein neues Gesicht bekommen.

Aus diesem Grund lädt der Landesabfallverband und das Umweltressort der Landesregierung zur Teilnahme am ReVital-Ideenwettbewerb ein. Gegenstand des Wettbewerbs ist die Erstellung eines Konzeptes, einer Strategie und grundsätzlicher Überlegungen, wie ein Relaunch des Markenauftrittes zukünftig zu einer Steigerung der Bekanntheit der Marke „ReVital“ in Oberösterreich gelingen kann.

„Die kommunale Abfallwirtschaft bietet eine wichtige Infrastruktur für die Vorsammlung der ReVital-Produkte. Die gebrauchten und gut erhaltenen Altwaren können in 109 Altstoffsammelzentren in kostenlos abgegeben werden. Die Weitergabe an die ReVital-Shops und Aufbereitungsbetriebe erfolgt gratis und stellt einen wichtigen Beitrag zur Abfallvermeidung dar. Neben der Entlastung der Umwelt setzen die ReVital-Shops durch die Vernetzung mit der Sozialwirtschaft einen wichtigen Impuls im Sektor der sozialen Beschäftigungsinitiativen“, betont Bgm Roland Wohlmuth, Vorsitzender des Landesabfallverbandes.

Die Ausschreibungsunterlagen zum ReVital-Ideenwettbewerb sind hier online einzusehen.

 

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Klima-Landesrat Stefan Kaineder beim Besuch eines Revital-Shops. Quelle: Land (1,87 MB).

Bildtext: Klima-Landesrat Stefan Kaineder beim Besuch eines Revital-Shops. Verwendung mit Quellenangabe

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