Landeshauptmann-Stellvertreterin Christine Haberlander und Bildungsdirektor Alfred Klampfer: Mehr Präsenzunterricht ab Montag möglich

Landeskorrespondenz

Mit dem neuen Erlass des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung werden mehr Schülerinnen und Schüler den täglichen Präsenzunterricht erleben können.
Ab 26. April können nunmehr die 8. Schulstufen, die Polytechnische Schulen sowie die Matura- und Abschlussklassen vom Schichtbetrieb in den täglichen Präsenzunterricht, wie er bereits in den Volksschulen stattfindet, wechseln. In allen Schulstufen dürfen ab Montag schulautonom jene Klassen generell vom Schichtbetrieb ausgenommen werden, die weniger als 18 Schülerinnen und Schüler haben. Voraussetzung dafür ist das am Schulstandort die Hygienebestimmungen lückenlos eingehalten werden können.

„Wir freuen uns, dass die neuen Maßnahmen es erlauben, mehr Schülerinnen und Schülern täglichen Präsenzunterricht zu ermöglichen. Obwohl die Entscheidung so kurzfristig kommt, sind wir davon überzeugt, dass die Schulen gut auch auf diese Änderung vorbereitet sind. Wir bedanken uns bei den Schulleitungen, den Lehrkräften, den Eltern aber auch bei den Schülerinnen und Schülern für das Mittragen aller Maßnahmen“, so LH-Stellvertreterin Christine Haberlander und Bildungsdirektor Alfred Klampfer.

Mit 26. April können die 8. Schulstufen, die Polytechnischen Schulen sowie die Matura- und Abschlussklassen vom Schichtbetrieb in den Präsenzunterricht wechseln.
Dies könnte zu einer Änderung für 10. 358 Schülerinnen und Schüler aus 533 Klassen der 8. Schulstufe, 2.927 Jugendliche aus 142 Klassen der Polytechnischen Schulen sowie 7.900 Jugendliche in den 371 Matura- und Abschlussklassen in Oberösterreich führen. Wie auch in den Volksschulen schon gelebter Alltag, würden auch all diese Schülerinnen und Schüler drei Mal in der Woche getestet.
Zusätzlich können ab Montag all jene Klassen vom Schichtbetrieb ausgenommen werden, die weniger als 18 Schülerinnen und Schüler haben. Auch die Entscheidung darüber wird schulautonom getroffen.

„Auch wenn der Erlass des Bildungsministeriums sehr kurzfristig kommt ist dies ein Schritt in Richtung mehr Normalität. Als nächster Schritt ist mir wichtig, in den kommenden Tagen die Perspektiven für den Schulbetrieb ab Mitte Mai mit Bundesminister Heinz Faßmann abzuklären. Mit dem engmaschigen Sicherheitsnetz – welches die Impfungen des Personals an Schulen, regelmäßige Testungen und strenge Hygieneregeln umfasst – soll es hier zu weiteren Lockerungen kommen“, so Haberlander abschließend.