1.400 Tests am gestrigen Tag in Oberösterreich, Testungen werden weiter ausgeweitet

Landeskorrespondenz

(Presseaussendung vom 2.7.2020)

Alle Alten- und Pflegeheime werden nochmals getestet – auch Tests bei Mitarbeiter/innen der mobilen Dienste geplant – bei positivem Fall in einer Schulklasse werden auch alle Mitschüler/innen getestet – Rotes Kreuz verdoppelt Drive-In-Kapazitäten

 

In den vergangenen Tagen kam es in Oberösterreich zu einer starken Zunahme von neuen Corona-Infektionen. Ein erster Schritt musste gestern mit der Schließung aller Schulen und Kinderbildungs- und -betreuungseinrichtungen der besonders betroffenen Bezirke gesetzt werden um den Cluster einzudämmen.

 

„Um eine Ausbreitung des Corona-Virus zu verhindern, werden wir weiterhin die tagesaktuellen Entwicklungen der Fallzahlen genauestens beobachten und, wenn nötig, weitere Maßnahmen gegen die Ausbreitung setzen. Ein weiterer Schritt wird sein, dass mehr Personen getestet werden, etwa in Schulen und Betrieben, auch wenn zwischen Personen nur ein kurzer Kontakt bestand“, betont Gesundheitsreferentin LH-Stellvertreterin Mag.a Christine Haberlander.

 

Neben den Schulschließungen in den fünf Bezirken wird künftig der zu testende Personenkreis noch großzügiger angelegt. Dies bedeutet etwa, dass bei einem positiven Fall in einer Schulklasse, auch alle Mitschülerinnen und -schüler dieser Klasse getestet werden.

 

Weiters werden an den oberösterreichischen Alten- und Pflegeheimen nochmals Testungen durchgeführt. Montag und Dienstag werden zusätzlich die vier Landespflege- und -betreuungszentren Schloss Haus, Christkindl; Cumberland und Schloss Gschwendt mit ihren rund 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern getestet. Im Anschluss daran, werden die weiteren Alten- und Pflegeheime getestet. Diese Testungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind auch im Bereich der mobilen Dienste geplant – das Land Oberösterreich wartet noch auf eine Freigabe des Gesundheitsministeriums.

Zudem stockt auch das Rote Kreuz die Drive-In-Kapazitäten auf das Doppelte auf, um mehr Proben rascher abnehmen zu können.

 

„Gestern haben wir bereits in Oberösterreich mehr als 1.400 Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher auf Corona getestet. Im Bundesländervergleich liegen wir bei den Testungen im Mittelfeld, wollen aber besser werden. Unsere Labore arbeiten mit der nötigen Geschwindigkeit – das bedeutet jede Probe wird innerhalb von 24 Stunden ausgewertet. Diese schnellere und erhöhte Testabnahme soll bei der Verhinderung einer weiteren Ausbreitung Coronas einen wichtigen Beitrag leisten“, betont Haberlander.