LH-Stv.in Haberlander: Netzwerke des „Gesunden “ sind wertvolle Unterstützung in der Gesundheitsförderung und Prävention

Landeskorrespondenz

Regionalveranstaltungen holen Gesunde Gemeinden, Gesunde Küchen und Gesunde Kindergärten vor den Vorhang

 

(Presseaussendung vom 25.9.2019)

„In der Gesundheitsförderung und Prävention geht es mir vor allem um eine Stärkung der Kompetenzen jeder und jedes Einzelnen zum gesunden Leben und Handeln. Wichtig ist, dass über die gesamte Lebensspanne ab der frühen Kindheit geeignete Maßnahmen umgesetzt werden, die im Einklang mit größeren Zielsetzungen wie den Gesundheitszielen stehen und gut aufeinander abgestimmt sind. Dabei werden wir uns in Zukunft noch stärker an den Lebensphasen der Menschen orientieren, mit den drei Programm-Säulen „Gesund aufwachsen in “, „Gesund leben in “ und „Gesund altern in “. Unsere Netzwerke können dazu wertvolle Beiträge leisten, weil wir flächendeckend gut aufgestellt sind“, betonte Gesundheitsreferentin LH-Stellvertreterin Mag.a Christine Haberlander bei der ersten Regionalveranstaltung des „Gesunden Oberösterreich“ am 23. September 2019 in Gurten.

 

Sechs weitere Veranstaltungen sind unter dem Titel „Gesundes – Regional“ in den kommenden Wochen und Monaten in allen Regionen des Landes geplant. „Wir wollen einfach zeigen, welche tolle Arbeit in unseren Gesunden Gemeinden, Gesunden Küchen und Gesunden Kindergärten geleistet wird, indem wir sie bei diesen Veranstaltungen gezielt vor den Vorhang holen“, so Haberlander.

 

162 Gemeinden bekommen das Qualitätszertifikat, 35 Kindergärten die Auszeichnung zum Gesunden Kindergarten, 14 Betriebe die Auszeichnung zur Gesunden Küche. Dazu werden jeweils auch langjährige Arbeitskreisleiterinnen und –leiter von Gesunden Gemeinden ins Rampenlicht geholt.

 

„In unseren 432 Gesunden Gemeinden organisieren rund 3.000 Ehrenamtliche Veranstaltungen, Projekte, Aktivangebote, Vorträge zu medizinischen Themen. Hier wird nichts von oben draufgesetzt, sondern von den örtlichen Arbeitskreisen und abgestimmt auf die Bedürfnisse der eigenen Gemeindebevölkerung entwickelt. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsförderung“, unterstreicht die Gesundheitsreferentin.

 

Einen inhaltlichen Schwerpunkt in den Gesunden Gemeinden wird im kommenden Jahr die Stärkung der Gesundheitskompetenz bilden. Darum rundet ein Impulsvortrag zum Thema „Gesundheit trifft Kompetenz“ von Mag.a Britta Blumencron, Expertin für Gesundheitskommunikation, die Regionalveranstaltungen ab.

 

„Gesundheitskompetenz ist eine wichtige Grundlage für das Gesundheitsverhalten, für das Zurechtfinden im Gesundheitssystem und hat damit großen Einfluss auf den Gesundheitszustand. Wir wollen daher über die Gesunden Gemeinden die Menschen gezielt dabei unterstützen, dass sie möglichst selbstbestimmt gesundheitsbezogene Entscheidungen treffen können und dadurch ihre Lebensqualität und Gesundheit erhalten und verbessern“, so Haberlander.