LR Steinkellner: Worauf man bei hohen Temperaturen achten sollte

Landeskorrespondenz

Hitze kann verschiedene Gefahren im Straßenverkehr hervorrufen. Um solche Gefahren zu vermeiden, sollten einige Ratschläge berücksichtigt werden.

 

(Presseaussendung vom 18.6.2019)

Jede Jahreszeit hat besondere Mobilitätsansprüche und birgt auch spezifische Gefahrenpotentiale mit sich. Was im Winter bspw. vereiste Straßen sind, sind im Sommer falsches Schuhwerk, Blenden durch Sonnenstrahlen oder auch Hyperthermie-Risiken. "Verantwortlich ist man nicht nur für das, was man tut, sondern auch für das, was man nicht tut. Deshalb ist es wichtig verantwortungsvoll zu handeln und unnötiges Risiko zu vermeiden", so Landesrat für Infrastruktur Mag. Günther Steinkellner.

 

Verwendung von richtigem Schuhwerk

Neben kurzen Hosen, T-Shirts und Co. gehören auch Badeschlappen, Flip-Flops und offene Sandalen zur gängigen Sommermode. In der Straßenverkehrsordnung gibt es kein ausdrückliches Verbot, welches das Fahren mit Flip-Flops und Co. untersagt. Dennoch ist zu beachten, dass sich ein solches Schuhwerkt gerne verheddert oder Schuhe mit Absätzen in Notsituationen den Bremsweg nachteilhaft beeinflussen können. Besonders das Barfuß-Autofahren birgt große Gefahren. Durch das beeinträchtigte Fahrgefühl nimmt die Stabilität ab und die Gefahr des Abrutschens sowie der Fehlbedienungen steigt. "Wer mit Hausverstand fährt, lässt die Finger oder noch besser die Zehen von ungeeignetem Schuhwerk", unterstreicht LR Steinkellner

 

Sonneneinstrahlung

Ein sonniger Tag, der sich dem Ende neigt, stellt potentielle Risiken dar. Eine tief stehende Sonne kann den Verkehrsteilnehmer und die Verkehrsteilnehmerin blenden und somit das Sichtfeld einschränken. Wichtigstes Gebot bei blendender Sonne sind saubere Scheiben. Schlieren und Schmutz streuen das Licht auf der Glasscheibe und blenden somit zusätzlich.

 

Hyperthermie-Risiko:

Nur kurz in den Supermarkt, nur noch schnell zur Post, nur mal eben zum Bäcker. Selbst bei kleinen Erledigung gilt, dass weder Kinder noch Tiere im Auto alleine gelassen werden sollten. Besonders im Sommer besteht ein hohes Risiko, dass der Wagen schnell zur Hitzefalle werden kann. Bereits moderate Außentemperaturen genügen, um Kindern und Haustieren das Warten im Auto unerträglich zu machen. Bei 30 Grad Außentemperatur können die Temperaturen im Inneren des Autos nach nur 30 Minuten auf etwa 46 Grad ansteigen. Um den Körper nicht zusätzlich zu belasten, sollte der Innenbereich des Autos vor Fahrtantritt erst durchgelüftet werden.

 

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