Oberösterreich will für Breitbandausbau auch EU-Gelder abholen

Landeskorrespondenz

Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner: „EU-Forschungsmittel für IT-Security sollen ebenfalls genutzt werden“

 

(Presseaussendung vom 12052019)

„Der Ausbau der digitalen Infrastruktur wird auch von der EU als wichtige Herausforderung angesehen und daher entsprechend von der Europäischen Investitionsbank (EIB) finanziert. Wir wollen daher nach Wegen suchen, EU-Gelder für den Breitbandausbau auch nach Oberösterreich zu bringen“, betont Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner. Er hat diesbezüglich auch bereits ein Arbeitsgespräch mit Wilhelm Molterer, Direktor des Europäischen Fonds für strategische Investitionen (EFSI) in der EIB, und mit dem oö. EU-Parlamentarier Paul Rübig geführt. „Der Breitbandausbau ist für den Standort eine Zukunftsfrage, nicht nur für die Wirtschaft, sondern in den verschiedensten gesellschaftlichen Bereichen. Vor allem für den ländlichen Raum ist die flächendeckende Versorgung mit Glasfaser-Infrastruktur ein wesentlicher Faktor für Lebensqualität“, so LR Achleitner.

 

„Auch die Themen IT-Security, Künstliche Intelligenz und Digitale Kompetenzen werden auf EU-Ebene intensiv diskutiert. Oberösterreich hat hier gerade im Bereich IT-Security schon viel vorzuweisen und mit einem Kompetenzzentrum in Hagenberg ein weiteres konkretes Projekt, dessen Umsetzung bereits gestartet wurde. Auch hier wollen wir daher Forschungsmittel der EU für Oberösterreich nutzen“, erläutert LR Achleitner. EFSI-Direktor Molterer habe hier auch entsprechende Unterstützung angeboten, zeigte sich der Wirtschafts-Landesrat erfreut.