DigiCamp 2018: Rund 100 „Digital-Experts“ von Morgen waren beim ersten digitalen Feriencamp Oberösterreichs dabei

Landeskorrespondenz

Die Zukunft ist digital. Vom Smartphone bis zum SmartHome – unsere Jugendlichen werden ihr Leben zunehmend mithilfe von Digital Devices meistern. Keine Frage also, dass digitale Kompetenz wohl die Schlüsselqualifikation für die Jungen ist. Oberösterreichs erstes DigiCamp des LandesJugendReferates hat eines gezeigt: Unsere Jugend ist für die Technologien der Zukunft nicht nur zu begeistern, sondern in vielen schlummert der „Digital-Expert“ von morgen.

 

„Jungen Menschen einen Einblick in die digitale Welt zu ermöglichen und ihre digitalen Kompetenzen zu stärken, ist mir ein wichtiges Anliegen. Mit dem DigiCamp des Landes möchten wir den Heranwachsenden die Möglichkeit geben, das weite Feld der Digitalisierung kennenzulernen – denn wir können nur das mitgestalten, was wir auch verstehen und begreifen“, so Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer über das erste digitale Feriencamp des Landes , das im IT-Herzen Oberösterreichs, im neuen ABZ Hagenberg, stattfand.

 

Zwei Mal je eine Woche konnten insgesamt rund 100 Jugendliche zwischen 12 bis 14 Jahren in sechs verschiedenen Workshops und unter Anleitung von IT-Experten neue Technologien und Grundlagen zu Coding, Programmieren, 3D-Druck und Robotik erforschen und vor allem selbst gestalten. Workshopleiter und Eltern waren gleichermaßen begeistert, wie engagiert und konzentriert die Jugend am Werk war. Mit vollem Engagement wurde programmiert, zusammengebaut, in 3D gedruckt, gefilmt und geschnitten und vor allem zusammengearbeitet. Im Workshop YouTube-Stars wurden professionelle, trickreiche YouTube-Filme gedreht und geschnitten, während die Gruppe „Meine erste Website“ zehn Homepages gestaltete, die jederzeit online gehen könnten. Aber die jungen DigiCamper haben sich auch als kritische Medienforensiker erwiesen, die Fake-News und manipulierte Informationen erkennen, und wissen wie sie einer Falschinformation auf den Zahn fühlen können. Nicht zuletzt  zeigten die Jugendlichen in der spektakulären Vorführung der „Robotik-Factory“, was alles in ihnen steckt und erweckten sieben kleine Roboter zum Leben.

 

Ganz bewusst wurde im DigiCamp auch auf einen analogen, bewegten Ausgleich geachtet. Die freie Zeit wurde für erlebnisorientierte Camp Action genutzt: von Fußball über Laubhütten bauen, vom Speckstein bearbeiten bis hin zu Brettspielen oder Grillen am Lagerfeuer war alles dabei. Mehr Infos zum DigiCamp unter https://www.digicamp.at/.

 

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