Mit digitaler Kompetenz Wettbewerbsfähigkeit sichern

Landeskorrespondenz

Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Michael Strugl: „Mit dem Qualifizierungsverbund ‚Digitale Kompetenz‘ können Firmen neue Wege in der bedarfsorientierten Aus- und Weiterbildung gehen.“

 

(Presseaussendung vom 12.11.2017)

Vergangene Woche hieß es in Linz: Wohin geht die digitale Reise in der Arbeitswelt 4.0? Die Mitglieder des ersten Qualifizierungsverbundes für „Digitale Kompetenz“ diskutierten in einem Workshop die Herausforderungen der Digitalisierung – wie Datenschutz, Change Management, Datenmanagement, Social Media oder die Digitalisierung von Geschäftsprozessen. Besonderes Augenmerk lag auf den zukünftig geforderten Kompetenzen und den Veränderungen im Arbeitsumfeld. „Eine Teilnahme am Qualifizierungsverbund ist jederzeit möglich. Vor allem Klein- und Mittelunternehmen profitieren von den gemeinsamen Schulungen und dem Erfahrungsaustausch“, lädt Wirtschaftsreferent Landeshauptmann-Stv. Dr. Michael Strugl interessierte Unternehmen ein, sich zu beteiligen. Informationen unter www.digitalregion.at/digitalskills

 

Die Teilnehmer/innen am Qualifizierungsverbund sind überzeugt, dass digitale Kompetenz eine Schlüsselqualifikation ist, um die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Unternehmen zu sichern. „Mitarbeiter/innen mit digitaler Kompetenz sind die Erfolgsgaranten der Zukunft“, bestätigt Hubert Lehenbauer von der Firma RÜBIG.

 

Digital auf Erfolgskurs

Um die Digitalisierung in der beruflichen Aus- und Weiterbildung zu verankern, wurde vom Land , dem AMS OÖ und der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria Ende September der Qualifizierungsverbund „Digitale Kompetenz“ gegründet. „Es ist der erste Verbund dieser Art in Österreich, der durch seine einzigartigen Weiterbildungs- und Fördermöglichkeiten die digitalen Kompetenzen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in heimischen Betrieben fördert“, unterstreicht LH-Stv. Strugl.

 

Von Datenschutz bis Produktion

„Wer heute sagt, die Zukunft sei digital, der ist definitiv spät dran, denn die Gegenwart ist es schon längst: Die Digitalisierung betrifft fast alle Lebensbereiche – vom Einkaufen über E-Commerce bis zum Sport über Fitness-Tracker. Aber auch das ‚Analoge‘ hat immer noch seinen Wert. Menschliche Kompetenz ist durch keinen Algorithmus zu ersetzen“, spricht Klemens Wiese, Group Managing Director bei der BG Graspointner GmbH & Co KG, die kontroverse Diskussion rund um die Digitalisierung an.

 

Da die Arbeitswelt 4.0 viele Veränderungen mit sich bringt, sind die Schulungsthemen, mit denen sich der Qualifizierungsverbund auseinandersetzt, sehr breit gefächert: Informationssicherheit, Datenschutzgrundverordnung der EU, Das 1 x 1 des digitalen Außenauftritts, Digitalisierung im Personalbereich, Reifegradmodell Industrie 4.0, Digitaler Vertrieb, Zeit- und Selbstmanagement, Digitaler Stress, Bildbearbeitung, Kundenorientierte Produktion etc. Die genauen Inhalte der Schulungen können die Unternehmen mitbestimmen.

 

Win-Win-Situation für Unternehmen

Der Beitritt zum Qualifizierungsverbund „Digitale Kompetenz“ ist kostenlos und bietet den Unternehmen einen großen Mehrwert. Auch der Geschäftsführer des AMS OÖ, Gerhard Straßer, ist von der Wichtigkeit dieses einzigartigen Verbundes überzeugt und betont: „Wir sind mit unseren knapp 20 Gründungs-Unternehmen auf einem guten Weg. Weitere Unternehmen sind jederzeit herzlich eingeladen, sich am Verbund zu beteiligen. Wir unterstützen sie gerne bei der Vorbereitung für die großen Veränderungen im Zusammenhang mit Digitalisierung.“