Westspange Steyr

Hier finden Sie Informationen zum straßenbaulichen Projekt auf der B122b Voralpenstraße, der Westspange Steyr.

Ziele des Projekts

  • Entlastung der B115 Eisenstraße und der B122 Voralpenstraße
  • Entlastung des bestehenden städtischen Straßennetzes
  • Verlagerung vom großräumig Steyr umfahrenden Verkehr auf die Westspange im Zusammenwirken mit der bestehenden Nordspange Steyr
  • Verbesserung der Lebensqualität für die Bewohner im innerstädtischen Bereich von Steyr, insbesondere eine deutliche Verbesserung der Luft- und Lärmsituation
  • Gewährleistung eines flüssigen Verkehrsablaufs 
  • Erhöhung der Verkehrssicherheit

 

DORIS-Lageplan Westspange Steyr (Quelle: Land / DORIS)

Die Westspange Steyr bildet eine Verbindung zwischen der B115 Eisenstraße im Norden der Stadt und der B122 im Westen und soll zur Entlastung des Landes- und Gemeindestraßennetzes im Stadtgebiet von Steyr beitragen.

In Verbindung mit der bestehenden Nordspange ergibt sich eine zweite leistungsfähige Ost-West-Verbindung nördlich des Stadtzentrums von Steyr.

Die Westspange wird an drei Stellen mit den Landesstraßen B und L verbunden sein: Diese Knotenpunkte sind
im Westen im Bereich B122 Voralpen Straße / Kruglweg / Staffelmayrstraße und 
im Nordwesten im Bereich der L564 Wolferner Straße / Dryhuberstraße und
im Norden im Bereich der B115 Eisen Straße / Infangstraße.

 

Technische Daten   
Gesamtlänge des Bauvorhabens ca. 4,1 km 
Fahrbahnbreite 8,5 m

 

Historie des Projekts

Bereits im Gesamtverkehrskonzept der Stadt Steyr von 1993 (Ingenieurbüro Dr. Stickler) wurde die Westspange gemeinsam mit der Nordspange (eröffnet im Jahr 2000) untersucht. Schon damals wurde auf die notwendige und erwünschte Verkehrsverlagerung vom Straßenzug Sierningerstraße – Seifentruhe – Ennserstraße auf die Westspange hingewiesen.

Bei der Überarbeitung des Gesamtverkehrskonzeptes Steyr 2005 wurden auch andere Verkehrslösungen für den motorisierten Individualverkehr in der Stadt Steyr untersucht. Dabei stellte sich heraus, dass die bestehenden Straßenzüge das zukünftige Verkehrsaufkommen nicht bewältigen können und nicht erwünschte bzw. verstärkte Verlagerungseffekte in den bestehenden Siedlungsgebieten zu erwarten sind.

Um den Anforderungen der Leichtigkeit, Sicherheit und Flüssigkeit des Verkehrs auch in Zukunft entsprechen zu können, wurde wiederholt die Umsetzung der Westspange als eine der dringlichsten Verkehrsinfrastrukturprojekte in der Stadt Steyr empfohlen.

Aufbauend auf die verkehrliche Wirkungsanalyse, einer verkehrstechnischen Grundsatzplanung und einem Straßendetailprojekt seitens der Stadt Steyr (2008-2009) hat das Land Oberösterreich im Jahr 2014 eine Aktualisierung der Verkehrsuntersuchung und ein Trassenauswahlverfahren durchgeführt.

Die Trassenverordnung wurde im August 2015 von der Oö. Landesregierung beschlossen. Auf Basis dieses Trassenauswahlverfahrens wurde der daraus resultierende Korridor allen weiteren Planungen und den laufenden rechtlichen Verfahren zu Grunde gelegt. 

 

Gute und sichere Fahrt wünscht