Kongress
Termin: Dienstag, 29. September 2026, 09:00 bis 17:00 Uhr
Veranstaltungsort: Ursulinenhof, OK Platz 1, 4020 Linz; vor Ort (ganztägig) oder online via Livestream (vormittags)
Preis: kein Teilnahmebeitrag
Inhalt
Wie verändert sich unser Verhältnis zur Umwelt in einer Zeit tiefgreifender Umbrüche? Klimawandel, technologische Transformation und digitale Vernetzung verändern nicht nur unsere Lebensräume, sondern auch die Art, wie wir Umwelt wahrnehmen, messen und gestalten.
Der Umweltkongress „Verbunden“ nimmt diese Veränderungen zum Ausgangspunkt und spannt einen Bogen von der vermessenen Umwelt über die geschützte Umwelt bis zur transformierten Umwelt.
Zielgruppen
Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, Gemeindemandatarinnen, -mandatare und und -bedienstete, sonstige Interessensvertretungen, Pädagoginnen und Pädagogen, Universitäten, NGOs und Vereine, Schulen, Jugendorganisationen, interessierte Personen
Veranstalter und Auskünfte
Amt der Oö. Landesregierung, Direktion Umwelt und Wasserwirtschaft, Kärntnerstraße 10-12, 4021 Linz
Tel.: +43(0)732/7720-14501, E-Mail: umweltbildung.us.post@ooe.gv.at
Als Green Event freuen wir uns über eine klimafreundliche Anreise mit Öffis, mit dem Rad oder zu Fuß.
-
www.ooevv.at
.
Oö. Verkehrsverbund
-
www.oebb.at
.
ÖBB
-
www.ummadum.com
.
Mitfahrbörse
-
www.domino-app.at
.
Mitfahrbörse
-
www.ladestellen.at
.
Ladestellen für E-Fahrzeuge
Schäden durch Hochwässer, Hitzewellen, veränderte Luftqualität und gestörte Stoffkreisläufe sind Antworten der Umwelt auf das Handeln der Menschen. Sie verdeutlichen, dass Mensch und Umwelt in einer wechselseitigen Beziehung stehen, in der jede Nutzung eine Reaktion auslöst.
Digitale Modelle, Sensorik und Künstliche Intelligenz erweitern unsere Wahrnehmung von Umweltprozessen. Sie ermöglichen vorausschauendes Handeln und eröffnen neue Möglichkeiten des Umweltmonitorings, der Planung und Zukunftsgestaltung. Gezielte Renaturierung, vorsorgendes Ressourcen- und Risikomanagement sowie geschlossene Kreisläufe stärken die Beziehung zwischen Mensch und Umwelt und erneuern die Verbindung zu unseren Lebensgrundlagen.
Die Qualität unserer Beziehung zeigt sich besonders deutlich im Umgang mit endlichen Ressourcen wie Boden und Wasser. Bodenverbrauch, Versiegelung und Lichtverschmutzung verändern Lebensräume und beeinträchtigen ihre Regenerationsfähigkeit. Die Analyse bestehender Nutzungsmuster zeigt auf, wo im Sinne der langfristigen Sicherung von Ressourcen Schutzmaßnahmen zu treffen sind.
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Schutz, Nutzung und Regeneration gemeinsam gedacht werden können. Verantwortung bedeutet hier, Entscheidungen zu treffen, die ökologische Stabilität sichern und langfristige Lebensqualität für Mensch und Umwelt ermöglichen.
Seit 20 Jahren läuft das Dachstein-Gletschermessprogramm, in dem der Gletscherrückgang und Umweltveränderungen sichtbar und nachvollziehbar dokumentiert werden. Was als wissenschaftliche Beobachtung begann, wird zum Lern- und Bildungsraum, in dem das Erkennen die Grundlage für nachhaltige Transformation, Bewusstseinsbildung und global verantwortliches Handeln schafft.
Dabei wird auch die ethische Dimension der neuen digitalen Realitäten mitgedacht. Ziel ist es, Wissen in Verantwortung zu überführen und bewusstes Handeln für die Gesellschaft von heute und morgen zu fördern.
Anmeldung
Anmeldeschluss: 15. September 2026
