Extremismusprävention: Weiterführende Informationen

Nachstehende Stellen bieten Informationen, Beratungen und Unterstützungsleistungen für Hilfesuchende, Eltern, pädagogisches Personal, Beschäftigte in der Jugendarbeit sowie für alle anderen an der Thematik Interessierten an.

Antisemitismus ist ein zentrales Anliegen der österreichischen Bundesregierung. Sie finden auf dieser Website unter anderem die aktuelle Nationale Strategie gegen Antisemitismus, verschiedene Kampagnen etwa zur Bekämpfung von antisemitischen Hassinhalten und Desinformation im Internet, Melde- und Beratungsstellen sowie Publikationen und weiterführende Informationen zu diesem Thema.

Das Zeigen von verschiedenen Symbolen ist in Österreich gesetzlich verboten (Verbots- und Abzeichengesetz bzw. Symbole-Gesetz). Es handelt sich um Zeichen von terroristischen bzw. extremistischen Organisationen bzw. Gruppierungen, deren Ideologie und Handlungen im Widerspruch zu den Werten einer demokratischen Gesellschaft stehen. Dazu zählen unter anderem nationalsozialistische Symbole wie das Hakenkreuz und Symbole der rechtsextremen Identitären Bewegung Österreich. Ebenso verboten sind Symbole des sogenannten Islamischen Staats, der Muslimbruderschaft und der radikalislamistischen Hamas. Auch bestimmte Gesten sind vom Verbot umfasst, so etwa der „Hitlergruß“ oder das Handzeichen der „Grauen Wölfe“. Eine vollständige Auflistung finden Sie unter nachstehendem Link.

Es handelt sich um einen Zusammenschluss von Bundesministerien, Bundesländern und zivilgesellschaftlichen Organisationen, die sich regelmäßig über aktuelle Fragen der Extremismuspräventions- und Deradikalisierungsarbeit austauschen.

Diese österreichweite Beratungsstelle hilft Angehörigen, Beschäftigten in der Sozialarbeit, pädagogischem Personal oder anderen Personen bei allen Fragen zum Thema Extremismus. Dazu gibt es eine vertrauliche Helpline. Weiters finden Sie auf dieser Website Informationen zum Thema Extremismus, pädagogische Materialien und Workshop-Angebote.

Die Bundesstelle bietet kostenfreie und auf Wunsch anonyme Beratungen an. Überdies können etwa Privatpersonen, Schülerinnen und Schüler, Pädagoginnen und Pädagogen oder Multiplikatorinnen und Multiplikatoren vielfältige und sachliche Informationen zum Gesamtbereich Sekten und Weltanschauungsfragen beziehen. Man findet dort auch verschiedene Beratungsstellen in den Bundesländern, die sich diesem Themenbereich widmen.

Die Dokumentationsstelle hat u.a. die Aufgabe das Phänomen des Politischen Islams, assoziierter Netzwerke und Strukturen wissenschaftlich zu erforschen. In der Mediathek findet sich eine Interviewreihe mit Expertinnen und Experten aus verschiedenen Bereichen sowie Studien und weitere Publikationen.

Auf der Website finden sich verschiedene Publikationen u.a. zum Thema Holocaust und Rechtsextremismus. welche teilweise kostenlos zum Download bereitgestellt werden. Eine Personendatenbanken gibt Auskunft zu Opfern der nationalsozialistischen Verfolgung. Überdies werden Wanderausstellungen und Vermittlungsprogramme für unterschiedliche Altersgruppen sowie im Bereich der Erwachsenenbildung angeboten.

Auf dieser Website finden sich verschiedene (Online-)Seminare im Zusammenhang mit dem Thema Holocaust und Nationalsozialismus, Lernmaterial sowie Veranstaltungshinweise. erinnern.at unterstützt bei Besuchen von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen in Schulen und widmet verschiedenen Themen einen Jahresschwerpunkt.

Auf dieser Seite finden sich Informations- und Unterrichtsmaterialien zu verschiedenen Themen, wie etwa Extremismus, Demokratie, Diversität und Digitalisierung sowie eine Zeitschrift, die Themen der Politischen Bildung für Lehrkräfte aufbereitet. Überdies finden sich dort ein Podcast, der aktuelle gesellschaftliche Themen anspricht und Workshop-Angebote für Schulklassen sowie Pädagoginnen und Pädagogen.

Es handelt sich um eine unabhängige wissenschaftliche Einrichtung mit Aufgaben in der Demokratieforschung und der Demokratiebildung. Sie finden auf der Seite unter anderem verschiedene Lernmodule, die von Lehrkräften im Unterricht eingesetzt werden können. Workshops behandeln unterschiedliche Themen wie etwa Grund- und Menschenrechte aber auch Partizipation und Wahlen. Weiters finden sich auf dieser Seite Online- und Offline-Ausstellungen und frei zugängliche, online angebotene Kurse und Schulungsangebote (etwa im Bereich der Erwachsenenbildung).

Ziel der Bundeszentrale ist es, das demokratische Bewusstsein der Bevölkerung zu fördern und die Menschen zu befähigen mündig, kritisch und aktiv am politischen Leben teilzunehmen. Auf der Website werden zeitgeschichtliche sowie aktuelle politische und gesellschaftliche Probleme/Themen aufgegriffen. Es findet sich informatives (Lern-)Material zu diversen Themen (sämtliche Extremismusarten, Präventionsmaßnahmen, demokratische Prozesse, usw.). Lexika erklären verschiedene Begrifflichkeiten und eine Mediathek enthält Podcasts, Erklär- und Dokumentarfilme. Mehrere Online-Zeitschriften thematisieren verschiedene zeitgeschichtliche und aktuelle Fragen. [1]

 

[1] Die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) ist eine nichtrechtsfähige Bundesanstalt (nachgeordnete Behörde) im Geschäftsbereich des Bundesministeriums des Innern.

Es handelt sich um eine Initiative des Bildungs- und Sozialministeriums. Ziel ist es, demokratische Werte, soziale und emotionale Kompetenzen sowie Medienbewusstsein und mentale Gesundheit bei Kindern und Jugendlichen zu stärken. Die Workshops im Ausmaß von 3 bis 4 Unterrichtseinheiten können kostenfrei für Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Unterrichts bzw. für Teilnehmende von AMS-Ausbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen gebucht werden.

Es handelt sich um ein Online-Archiv mit neuesten und evidenzbasierten Informationen zu extremistischen Szenen in Österreich und Deutschland. Sie finden dort Informationen zu verschiedenen Extremismus-Arten, Radikalisierungsprozessen sowie ein Trainingshandbuch für Beschäftigte in der Jugendarbeit. Überdies kann man mit dem Online-Spiel DECOUNT Radikalisierungsprozesse nachspielen und verstehen. Pädagogische Begleitmaterialien helfen das Spiel in der Jugendarbeit oder in Schulen einzusetzen.

Die Seite unterstützt Kinder, Jugendliche, Eltern, pädagogisches Personal und Beschäftigte in der Jugendarbeit beim sicheren, kompetenten und verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien. Es gibt FAQs, Workshops/Coachings, Materialien und Tipps.

Die Initiative hat zum Ziel, die Online-Kompetenz der Menschen zu fördern und sie mit vielfältigen Angeboten beim kompetenten und kritischen Umgang mit dem Internet zu unterstützen. Klicksafe bündelt und entwickelt relevante Informationen und entsprechende Angebote. Auf der Website finden sich Informationen und Tipps zu verschiedenen Themen wie etwa Cybermobbing, Desinformation, Hate Speech und Geschlechterklischees im Internet. Weiters sind (Print-)Materialien für Eltern und pädagogisches Personal sowie Video-Reihen zu finden.

Dieses Komitee will für das Thema Hass im Netz sensibilisieren, Hass im Netz entgegenwirken sowie Aktionen gegen Hassreden anregen und unterstützen. Man findet auf dieser Website Informationen, Tipps und Materialien zum Thema Hate Speech sowie Workshops und Videokampagnen von verschiedenen Anbietern.

Wenn Sie Fragen dazu haben, wenden Sie sich bitte an: