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Barockkultur

17. Jh. bis 18. Jh.

Nach einer prunkvollen Renaissancekultur, die vornehmlich vom protestantischen Adel getragen wurde, formte sich im Gefolge der Gegenreformation eine blühende Barockkultur im Lande aus, für die zahlreiche Kirchen- und Klosterbauten bis heute Zeugnis ablegen. Im Stift Kremsmünster begann man bereits ab 1601 mit der Barockisierung des Klostergebäudes. Zu den frühesten Kirchenbauten der Gegenreformation zählten auch jener der Dominikanerkirche in Steyr. Vom italienischen Jesuitenbarock beeinflusst, kam es im Stift Schlägl zu Erneuerungsarbeiten. In Linz entstehen Jesuitenkollegium und Jesuitenkirchen (= "Alter Dom"). Oberösterreich kann auch auf eine Reihe sehenswerter Schlösser verweisen, die in der Barockzeit errichtet bzw. umgebaut werden. So erfolgten z.B. der Bau des Schlosses Aurolzmünster, die Neugestaltung des Seeschlosses Kammer.

 

Die Wissenschaft nahm später unter dem Einfluss der Aufklärung besonders in den Klöstern Kremsmünster, Lambach und Mondsee einen großen Aufschwung.

 

Der aufgeklärte absolutistische Staat sorgte im eigenen Interesse stärker für das Wohl seiner Untertanen und förderte die Wirtschaft, indem er die starren Regelungen des mittelalterlichen Systems abbaute.

 

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