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Verursachte das Coronavirus in Oberösterreich eine Übersterblichkeit?

Hier finden Sie Informationen über die Sterblichkeit seit Beginn der Corona-Krise sowie eine wöchentlich aktualisierte Grafik der Todesfälle in Oberösterreich.

Grafik der wöchentlichen Todesfälle in OÖ (Quelle: Abt. Statistik)

Die Corona-Erkrankungen stiegen bis Ende März (12., 13. Kalenderwoche) kontinuierlich an. Ab 16. März wurden von der Bundesregierung strenge Ausgangsbeschränkungen und Sperren des Handels und der Gastronomie verordnet. Diese bewirkten mit einer Zeitverzögerung von ca. zwei Wochen einen deutlichen Rückgang der Corona-Erkrankungen. Sie ersparten uns Zustände wie in anderen Ländern, mit überfüllten Spitälern und einer sehr hohen Zahl an Sterbefällen bis hin zu Engpässen bei Särgen und Begräbnissen.

In Oberösterreich gab es  in der fünften Kalenderwoche (Ende Jänner) - und damit noch während der Grippewelle - die höchste Spitze mit 340 Verstorbenen, davon 302 in einem Alter von 65 Jahren und darüber. In der 12. Kalenderwoche (ab 16. März) und in der 14. Kalenderwoche (ab 30. März) gab es kleine Abweichungen nach oben, die auch rein zufallsbedingte Schwankungen sein könnten, da in den Wochen zuvor und danach die Fallzahlen der Corona-Verstorbenen vergleichsweise niedrig waren. Die Bandbreiten nach Altersgruppen zeigen die statistisch zu erwartenden Todesfälle. Für Oberösterreich ergibt sich, dass die beobachtete Entwicklung der Todesfälle zu Corona-Zeiten nie „aus dem Rahmen fiel“ - wissenschaftlich ausgedrückt:

Für Oberösterreich kann eine Übersterblichkeit durch Corona nicht nachgewiesen werden.

 

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