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Kastrationspflicht von Katzen

Seit 01.01.2005 gibt es in Österreich eine gesetzlich festgeschriebene Kastrationspflicht von Katzen. Diese Bestimmung ist in der Anlage 1 der 2. Tierhaltungsverordnung verankert

Katzenkinder

Quelle: pixabay

Seit 01.01.2005 gibt es in Österreich eine gesetzlich festgeschriebene Kastrationspflicht von Katzen. Diese Bestimmung ist in der Anlage 1 der 2. Tierhaltungsverordnung verankert. Gemäß Abs. 10 sind dementsprechend alle Katzen,  welche mit regelmäßigem Zugang ins Freie gehalten werden, von einem Tierarzt kastrieren zu lassen, sofern die Tiere nicht zur Zucht verwendet werden.

Diese Pflicht trifft – seit einer Änderung der gesetzlichen Bestimmungen im Jahr 2016 – auch Landwirte.

 

Tierleid verhindern

Die gesetzliche Kastrationspflicht soll somit das Ziel des Tierschutzgesetzes – nämlich den Schutz des Lebens und des Wohlbefindens der Tiere – vorantreiben. Aufgrund der hohen (Streuner-)Katzenpopulation kommen jedes Jahr zahlreiche Kätzchen zur Welt, wobei viele der Jungtiere gar nicht erst heranwachsen oder unerwünschter Nachwuchs sogar getötet wird.

Um Tierleid einzudämmen und zu verhindern, gelten nunmehr schon seit mehreren Jahren die verschärften Bedingungen. Die Nichtbeachtung der Kastrationspflicht stellt eine Verwaltungsübertretung dar und kann von der Behörde mit einer Geldstrafe bestraft werden.

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