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Programmerstellung mit ganzheitlichem Ansatz und breiter Beteiligung

Details zum Beteiligungsprozess sowie Zeitplan zur Erstellung des Landesumweltprogramms 2030.

Für Umweltlandesrat Rudi Anschober ist ein ganzheitlicher Ansatz bei der Programmentwicklung besonders wichtig:
 

Bürgerinnen- und Bürgerräte und Jugendrat

Neben Expertinnen und Experten soll auch die Bevölkerung das neue Landesumweltprogramm mit gestalten. Alle Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher sind aufgerufen, Teil der Bewegung zu werden. Dazu fanden in Oberösterreich erstmalig zwei Bürgerinnen- und Bürgerräte und ein Jugendrat statt. Die Einbindung und Mitsprache der Bevölkerung an der Umweltpolitik in Oberösterreich bekommt damit einen neuen Stellenwert. Der Bürgerinnen- und Bürgerrat ist ein unparteiisches Sprachrohr der Bevölkerung und bringt Politik und Bevölkerung wieder näher zusammen.

 

Know-how aus Wissenschaft und Verwaltung

Zukunftsperspektiven aus Wissenschaft und Trendforschung sowie Input aus der Verwaltung bilden die Grundlage des Landesumweltprogrammes. Dazu wurde auch verwaltungsintern ein ressortübergreifender Prozess gestartet. Fachexpertinnen und -experten aus den Direktionen Landesplanung, wirtschaftliche und ländliche Entwicklung, Soziales und Gesundheit sowie Straßenbau und Verkehr tragen mit ihrem Wissen wesentlich zum Gelingen bei. Der Oö. Umweltbericht soll zukünftig ein Evaluierungsinstrument zum Landesumweltprogramm sein.
 

Aktive Einbindung der Interessensvertretungen

Im Rahmen einer Veranstaltung werden zu den derzeit erarbeiteten Themen Wohnen, Ernährung, Konsum und Wirtschaft erste Meinungsbilder von den jeweiligen Interessensvertretungen und NGOs eingeholt. Regelmäßige Kommunikation bis zur Fertigstellung soll die Akzeptanz des Landesumweltprogrammes von Beginn an steigern. 
 

Präsentation erster Ergebnisse beim Oö. Umweltkongress 2013

Knapp ein Jahr nach dem Start wurden im Rahmen des Umweltkongresses am 24. September 2013 mit dem Titel "WERT.Schöpfung – der nachhaltige Einsatz von Ressourcen" Lösungen entlang der Themen Wohnen, Mobilität, Ernährung und Wirtschaft aufgezeigt und diskutiert. Im Anschluss daran erfolgte die Präsentation der bisherigen Ergebnisse aus dem Gestaltungsprozess zum Landesumweltprogramm 2030. Die Ergebnisse werden nun in den Expertinnen- und Expertengruppen weiterbearbeitet und fließen in das Landesumweltprogramm ein.

 

Zeitplan - Horizont

  • Juni 2012: Start des Beteiligungsprozesses beim Oö. Umweltkongress zur Ideenfindung mit Inputs von renommierten Expertinnen und Experten mit Facebook-Kampagne
  • Mai/Juni 2013: Durchführung der Bürgerinnen/Bürger-Räte und des Jugendrates, Veranstaltung zur Einbindung der Interessensvertretungen
  • 24. September 2013: Oö. Umweltkongress; Präsentation der ersten Ergebnisse zum Landesumweltprogramm
  • Oktober – November 2013: Weiterbearbeitung der Ergebnisse aus dem Umweltkongress
  • Anfang 2014: politische Abstimmung 
     

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