Ziel ist durch dem Lebensraum anpasste Wildbestände einen nachhaltig günstigen Waldzustand zu sichern.
Die Abschusspläne 2025/2026 wurden mit einem Bezirksabschuss von insgesamt 4187 Stück zu 108 % erfüllt. Alle Jagden haben die Abschusspläne zu 100 % oder mehr erfüllt.
In einigen Jagden hat sich etabliert, einen geringeren Abschussplan zu vereinbaren und den dann deutlich über zu erfüllen. Diese eigenverantwortliche Regelungskompetenz belegt die gute Zusammenarbeit zwischen Jägern und Grundbesitzern im Bezirk Ried im Innkreis.
Neben der absoluten Stückzahl sind aus wildbiologischer Sicht beim Rehwildabschuss die Geschlechterverteilung und die Drittelregelung wichtig. Anhand der beiden Grafiken ist ersichtlich, dass sowohl das Geschlechterverhältnis als auch die Drittelregelung im Bezirk stimmen.
Beurteilt wurden 29 Jagdgebiete, 26 davon in Stufe I und 3 in Stufe II.
Die Verbissbeurteilungen 2026 sind insgesamt gut, dennoch spürbar schlechter als in den vergangenen Jahren. In allen Jagden konnte der Abschussplan bei der Begehung einvernehmlich vereinbart werden.
Die neuen Abschusspläne liegen insgesamt leicht über der letzten Abschussplansumme (+85 Stück, insgesamt 3955 Stück Rehabschuss geplant 2026/27 im Bezirk Ried im Innkreis) und um 232 Stück unter dem getätigten Abschuss 2025/26.
Ihr Forstdienst der Bezirkshauptmannschaft Ried
Forstdienstleiter: Ing. Dipl.-Ing.(FH) Rudolf Auinger, M.Sc.
Bezirksförster Stefan Schachl-Lughofer Tel.: 0664/600 72 68452


