Bezirkshauptmannschaft Ried im Innkreis
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Pflichtschulen

Seit 1. Jänner 2019 ist die Bildungsdirektion für Oberösterreich für die Verfahren zum sprengelfremden Schulbesuch zuständig.

Schulpflicht

Ein Kind ist mit 1. September nach Vollendung des 6. Lebensjahres schulpflichtig. Das heißt, für jene Kinder, die bis zum 31. August eines Jahres ihr 6. Lebensjahr vollendet haben, beginnt mit dem zweiten Montag im September die Schulpflicht.

Wurde ein Kind vor dem lt. Mutter-Kind-Pass errechneten Geburtstermin geboren (zB Geburtstermin lt. Mutter-Kind-Pass am 10. September, Geburt bereits am 30. August), dann kann auf Wunsch der Erziehungsberechtigten an Stelle des Tages der Geburt der ursprünglich errechnete Geburtstermin (im angeführten Beispiel der 10. September) für den Beginn der allgemeinen Schulpflicht herangezogen werden. Dies bedeutet, dass die allgemeine Schulpflicht ein Jahr später beginnt.

Dieser Wunsch ist im Zuge der Schuleinschreibung unter gleichzeitiger Vorlage des Mutter-Kind-Passes vorzubringen. Der Schulleiter bzw. die Schulleiterin hat den sich daraus ergebenden Beginn der allgemeinen Schulpflicht den Erziehungsberechtigten schriftlich zu bestätigen und die zuständige Bildungsdirektion zu verständigen.

 

Schuleinschreibung

Schulpflichtige Kinder müssen entweder von den Eltern oder ihren sonstigen Erziehungsberechtigten bei der jeweils nach dem Schulsprengel zuständigen Volksschule zur Einschreibung vorgestellt werden. Die Wohnsitzgemeinde oder die Bildungsdirektion kann Auskunft darüber erteilen, zu welchem Schulsprengel Sie gehören. Im Regelfall werden jedoch die Eltern dieser Kinder von der jeweils zuständigen Schule schriftlich verständigt, wann und wo die jeweilige Schülereinschreibung stattfindet.

 

Einzelumschulung Volksschule und Polytechnische Schule

Sollte es dem schulpflichtigen Kind, aus welchen Gründen auch immer, nicht möglich sein, die sprengelmäßig zuständige Schule zu besuchen, haben die Eltern oder sonstigen Erziehungsberechtigten die Möglichkeit, beim gesetzlichen Schulerhalter der sprengelfremden Schule die Aufnahme des Schulpflichtigen zu beantragen. Dieser gesetzliche Schulerhalter hat nach Anhörung der beteiligten Gemeinden und betroffenen Schulleitungen die Eltern oder sonstigen Erziehungsberechtigten über das Zustandekommen oder das Nichtzustandekommen einer Einigung über den sprengelfremden Schulbesuch so rechtzeitig zu informieren, dass eine fristgerechte Antragstellung bei der Bildungsdirektion möglich ist (spätestens zwei Monate vor dem beabsichtigten sprengelfremden Schulbesuch).

Wenn es zwischen den beteiligten Gemeinden zu keiner gültigen Einigung kommt, haben die Eltern oder sonstigen Erziehungsberechtigten die Möglichkeit, bei der Bildungsdirektion eine Bewilligung zu beantragen. Die Beantragung einer Bewilligung des spengelfremden Schulbesuches kann formlos erfolgen.

 

Freie Wahl der Neuen Mittelschulen

Es können alle 10- bis 14-jährigen Pflichtschüler/innen bzw. ihre Eltern oder sonstigen Erziehungsberechtigten in Oberösterreich selbst entscheiden, welche Neue Mittelschule (NMS) im Land sie besuchen wollen, sofern die räumlichen, personellen und organisatorischen Ressourcen am jeweiligen Wunschschulstandort dies zulassen.

Jede Schülerin und jeder Schüler ist berechtigt, eine NMS in unmittelbarer Wohnortnähe (Pflichtsprengelschule) zu besuchen. Schülerinnen und Schülern, die im Pflichtsprengel einer NMS wohnen, darf die Aufnahme an dieser Schule nicht versagt werden.

 

 

 

Weiterführende Informationen

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