Staubniederschlag und Schwermetalle in Oberösterreich 2010
Die Abteilung Umweltschutz beim Amt der Oö. Landesregierung hat gemäß der Verordnung Messkonzept zum Immissionsschutzgesetz-Luft BGBl. II 263/2004 mindestens 5 Messstellen in den Kategorien K1 - K5 (entsprechend der Bevölkerungsverteilung) einzurichten und zu betreiben. Um die Immissionsgrenzwerte zu überwachen sind unter anderem Messungen des Staubniederschlags sowie von Blei und Cadmium im Staubniederschlag durchzuführen. Zusätzlich wurden noch die Komponenten Arsen, Chrom, Kupfer, Quecksilber, Nickel, Vanadium, Antimon, Thallium sowie Fluorid im Staubniederschlag untersucht. Diese Messungen wurden im Beobachtungszeitraum (Jahr 2010) in Linz, Steyregg, Wels, Braunau, Kremsmünster und Frankenmarkt durchgeführt. Insgesamt wurden, verteilt auf die einzelnen Orte, 24 Messstellen betrieben.
Das Immissionsschutzgesetz-Luft sieht Grenzwerte für die Immissionsüberwachung unter anderem für Staubniederschlag, sowie Blei und Cadmium im Staubniederschlag als Jahresmittelwert vor.
| Komponente | Einheit | Jahresmittelwert |
| Staubniederschlag | mg/(m2*d) | 210 |
| Blei im Staubniederschlag | mg/(m2*d) | 0,100 |
| Cadmium im Staubniederschlag | mg/(m2*d) | 0,002 |

Der Jahresmittewert ergab mit 293 mg/(m²*d) eine Grenzwertüberschreitung für Staubniederschlag am Messort Frankenmarkt Messstelle F10. An den weiteren Messstellen in Frankenmarkt und den übrigen Messstellen gab es keine Überschreitung für Staubniederschlag.
Wenn Sie Fragen dazu haben, wenden Sie sich bitte an:
Amt der Oö. Landesregierung
Direktion Umwelt und Wasserwirtschaft
Abteilung Umweltschutz

